Die Leuchtenfamilie LeanLED II richtet sich an ein breites Spektrum von Anwendungen – von Transportern, Lastkraftwagen und Trailern bis hin zu kommunalen Fahrzeugen sowie land- und forstwirtschaftlichen Maschinen. Insgesamt umfasst die FORVIA HELLA Produktreihe 33 Varianten, die eine flexible Integration in unterschiedliche Fahrzeugplattformen ermöglichen sollen.
Technisch basiert die FORVIA HELLA LeanLED II auf einem modularen Konzept: Während die Heckleuchte neben Schluss-, Brems- und Fahrtrichtungsanzeige nun auch ein integriertes Rückfahrlicht sowie einen Rückstrahler umfasst, kombiniert die Frontversion Positionslicht und Fahrtrichtungsanzeiger in einem kompakten Gehäuse. Die Leuchte wurde zudem so ausgelegt, dass vorhandene Befestigungspunkte der ersten LeanLED-Generation weiter genutzt werden können, wodurch sich bestehende Fahrzeugkonzepte ohne größeren Konstruktionsaufwand aktualisieren lassen.
Besonderes Augenmerk legte FORVIA HELLA auf die Lichttechnik. Für Schluss- und Positionslicht kommt die sogenannte Glowing-Body-Technologie zum Einsatz. Dabei erzeugt ein diffus leuchtender, massiver Lichtkörper einen homogenen dreidimensionalen Leuchteindruck. Die Lichtsignatur bleibt dadurch auch bei ausgeschalteter Beleuchtung hochwertig und markant wahrnehmbar.
Ergänzt wird das Konzept durch die von FORVIA HELLA entwickelte EdgeLight-Technologie. Hier wird das Licht mehrerer LEDs in einen schmalen Lichtleiter eingekoppelt und über dessen gesamte Länge verteilt. Das Ergebnis sind präzise konturierte Lichtfunktionen mit hoher Fernwirkung. Gleichzeitig ermöglicht die Technologie einen geringeren Materialeinsatz sowie eine effizientere Nutzung der eingesetzten LEDs im Vergleich zur Vorgängergeneration.
Wie FORVIA HELLA berichtet, ist die Serienfertigung der LeanLED II am FORVIA-HELLA-Standort Derabassi in Indien angelaufen und erste Projekte wurden bereits mit einem österreichischen Traktorenhersteller sowie einem französischen Kabinenhersteller realisiert.