JCB Vorstandsvorsitzender John Patterson, der die Zahlen auf der Bauma be-kannt gab, erläuterte: „In den vergangenen Jahren hatten wir uns drei strategische Ziele gesetzt: Wir wollten von einem rein europäischen Anbieter zu einem internationalen Unternehmen wachsen und hatten dabei vor allem die stark ex-pandierenden Märkte in Indien und China im Blick. Außerdem wollten wir die Produktentwicklung vorantreiben und das Händlernetz ausbauen. Zudem hatten wir uns vor fünf Jahren das Ziel gesetzt, einen Marktanteil von 10 Prozent zu erreichen. Alle drei Ziele haben wir erreicht.“
Mit einem Weltmarktanteil von 10,4 Prozent nach Stückzahlen und der Position als drittgrößter Hersteller ist JCB zu einem globalen Anbieter aufgestiegen. Das Produktprogramm umfasst nunmehr 279 Maschinen.
Das größte Einzelwachstum wurde in Russland erzielt, wo mit einer Steigerung von 145 Prozent die 1.000er Verkaufsmarke übersprungen wurde. Im Wachs-tumsmarkt Indien steigerte JCB seine Verkäufe von 7.650 Einheiten in 2005 um rund 40 Prozent auf 10.850 und erreichte damit einen Marktanteil von 52 Pro-zent. Zwischenzeitlich betreibt JCB drei Werke in Indien. Seit Oktober 2006 produziert auch das Werk in Shanghai, das den chinesischen Markt mit Midi-baggern und Baggerladern beliefert.
Auch in Deutschland kann JCB auf ein erfolgreiches Jahr 2006 aufbauen. Nachdem JCB Deutschland in den vergangenen Jahren kontinuierlich deutlich stärker gewachsen ist als der Markt, teilweise viermal so stark, war auch für 2006 ein höherer Marktanteil zu verzeichnen. 2006 lieferte JCB rund 40 Prozent mehr Baumaschinen aus als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Erfreuli-cherweise verlief die Steigerung über alle Produktgruppen. Besonders erfolgreich war JCB in der Heavy Line, die um fast 100 Prozent und damit fast vier mal so stark gewachsen ist als der Markt.
Sehr erfreulich ist auch der Verlauf der ersten drei Monate 2007. Dazu Group Chief Operating Officer und Geschäftsführer JCB Sales, Matthew Taylor: „Das Jahr 2007 startete sehr gut. Unsere Absatzzahlen lagen rund 30 Prozent über dem Vergleichszeitrum des letzten Jahres und unsere Produktionszahlen sind in der gleichen Größenordnung gestiegen.“