„Elektrische Antriebe werden zukünftig in mobilen Arbeitsmaschinen eine große Rolle spielen“ ist sich Professor Dr.-Ing. habil. Thomas Herlitzius, Professur für Agrarsystemtechnik, TU Dresden, sicher. „Wichtige Forschungs- und Entwicklungsziele neuer Antriebslösungen sind Energieeffizienzsteigerung, Kostenreduktion und Funktionalitätserweiterung. Elektrische Antriebe sind eine Alternative zur Hydraulik, da sie eine bessere Steuer- und Regelbarkeit und eine effiziente Bauraumausnutzung gewährleisten sowie über höhere Wirkungsgrade verfügen“, so Herlitzius.
Die Einführung von elektrischen und elektromechanischen Komponenten sowie eines Hochvolt-Bordnetzes in mobilen Arbeitsmaschinen ist an eine Vielzahl von Voraussetzungen und konzeptionellen Änderungen geknüpft. Insbesondere die Spezifikation der Schnittstellen, Sicherheits- und Personenschutzkonzepte und die Entwicklung einer Umsetzungsstrategie sehen die Teilnehmer des VDI-MEG Kolloquiums als vordringlichste Aufgaben an. Ende des Jahres sollen die Gespräche gemeinsam mit Vertretern der Landmaschinenindustrie fortgesetzt werden.
Tipp: Lesen Sie zu diesem Artikel auch folgende Berichte mit weiteren Informationen zu diesem Thema hier auf landtechnikmagazin.de: „Agritechnica-Gold für neue E-Premium-Traktoren von John Deere“ und „RAUCH AXIS EDR: Erste vollelektrische 3-Pkt-Landmaschine in 400 Volt-Technologie“.