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Steyr stellte neue Flaggschiffe vor: Cervus CVT

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Mit den neuen 6360, 6390 und 6440 Cervus CVT, die im Leistungssegment von 360 bis 435 PS agieren, präsentierte Steyr auf der Agritechnica 2025 nach eigenen Angaben die leistungsstärksten Traktoren, die je im Werk St. Valentin gefertigt wurden.

Die neuen Steyr 6360, 6390 und 6440 Cervus CVT mit FPT-6-Zylinder-Motoren Cursor 9 überzeugen mit weiterentwickelter Designsprache und LED-Tagfahrleuchten.
Die neuen Steyr Cervus CVT können mit vollständig integriertem zentralen Reifendruckregelsystem (CTIS) bestellt werden, bei dem sich über einen 633-cm³-Zweizylinder-Kompressor mit Leerlaufmanagement drei Druckprofile speichern lassen.
Die neuen Steyr Cervus CVT bieten eine Heckhubkraft von 11.760 kg an und bis zu fünf doppeltwirkende Hochleistungssteuergeräte.
In den Steyr Cervus CVT kommt das neue S-Control CVT-Getriebe des Typs 750 zum Einsatz, das eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h erlaubt.
Alles im Blick, alles unter Kontrolle: Die Multicontroller-Armlehne der neuen Steyr Cervus CVT.
In den neuen Steyr Cervus CVT gibt es einen komfortablen, klappbaren Platz für die Mitfahrenden.

Die neuen Cervus CVT sind mit den FPT-6-Zylindermotoren Cursor 9 mit 8,7 l Hubraum und eVGT-Turbolader ausgestattet, die erstmals bei Steyr Verwendung finden. Der Motor ist tragend in eine strukturelle Ölwanne integriert, was die Steifigkeit des Gesamtfahrzeugs erhöht und Vibrationen reduziert. Steyr beziffert die Nennleistung (ohne Angabe einer Norm) bei 2.000 U/min und die Maximalleitung bei 1.800 U/min für den neuen 6360 Cervus CVT mit 265/360 kW/PS, für den neuen 6390 Cervus CVT mit 287/390 kW/PS und für den neuen 6440 Cervus CVT mit 320/435 kW/PS.

Das maximale Drehmoment steht Steyr zufolge bereits bei 1.400 U/min bereit: Beim 6360 Cervus CVT 1.616 Nm, beim 6390 Cervus CVT 1.750 Nm und beim 6440 Cervus CVT 1.851 Nm. Allen gemein ist ein kompaktes, lastoptimiertes Design, das sowohl für ballastierte Schwerzugarbeiten als auch für ballastfreie Transporteinsätze mit hoher Nutzlast ausgelegt ist. Lange Wartungsintervalle von 750 Betriebsstunden, eine automatische Leerlaufabsenkung sowie ein 680-l-Dieseltank (zuzüglich 93 l AdBlue) sollen Stillstandzeiten und Betriebskosten reduzieren.

Mit dem in den Cervus CVT eingesetzten neuen S-Control CVT-Getriebe des Typs 750 präsentiert Steyr eine Weiterentwicklung im Segment der stufenlosen Antriebe: Das 4x2-CVT ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Die Motordrehzahlen bei Transportgeschwindigkeit unterstreichen den Effizienzanspruch: So sollen 40 km/h bei 1.195 U/min erreicht werden, 50 km/h bei 1.495 U/min und 60 km/h bei 1.790 U/min.

Eine Doppelhydraulikpumpe liefert bei den neuen Steyr Cervus CVT bis zu 360 l/min Förderleistung. Bis zu fünf doppeltwirkende Hochleistungssteuergeräte sowie optional Power Beyond stehen zur Verfügung. Die Heckhubkraft gibt Steyr mit 11.760 kg an, das elektronische Fronthubwerk stemmt bis zu 5.800 kg und verfügt über eine integrierte Auflagedruckregelung, steuerbar über die Multicontroller-Armlehne. Zwei zusätzliche Steuergeräte sowie eine optionale 2fach-Frontzapfwelle (1.000/1.000E) erweitern die Einsatzbandbreite.

Mit einem Leergewicht von rund 12.400 kg und einer zulässigen Gesamtmasse von 18.000 kg verbindet der Cervus CVT hohe Zugkraft mit beachtlicher Nutzlastreserve. Erstmals bietet Steyr ein vollständig integriertes zentrales Reifendruckregelsystem (CTIS) an, bei dem sich über einen 633-cm³-Zweizylinder-Kompressor mit Leerlaufmanagement drei Druckprofile speichern lassen. Im Feldeinsatz wird der Druck auf ein Minimum abgesenkt, um die Aufstandsfläche zu vergrößern, Traktion und Kraftstoffeffizienz zu erhöhen und Bodenverdichtung zu reduzieren. Für den Straßentransport erfolgt die Druckanpassung binnen weniger Minuten. Zusätzlich kann das System eine externe Luftleitung – etwa zur Maschinenreinigung – versorgen.

Optisch tritt die Baureihe Steyr Cervus CVT mit weiterentwickelter Designsprache und neuen LED-Tagfahrleuchten auf. Technisch relevanter ist jedoch die Kombination aus semiaktiver Kabinenfederung und neuer unabhängiger Vorderachsfederung. Als Resultat sollen sich hohe Fahrstabilität bei Feldarbeiten und souveräner Geradeauslauf im schnellen Straßentransport ergeben – bei gleichzeitig niedrigem Geräuschniveau in der Kabine.
Drei konfigurierbare Tech Packs integrieren Funktionen für die Präzisionslandwirtschaft: ISOBUS und TIM für die automatisierte Gerätekommunikation, Easytronic II mit GPS-gestütztem Vorgewendemanagement sowie S-Turn II für vollautomatisierte Wendeabläufe. Serienmäßig an Bord ist Connectivity Included mit nach Unternehmensangaben lebenslangem Zugang zu FieldOps – für Echtzeitdaten, Fernüberwachung und datenbasierte Betriebsentscheidungen.

Quelle: ltm-ME, Bild 1: ltm-KE

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