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Präziser, komfortabler und sicherer: Der Unimog für die moderne Landwirtschaft

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Auf der Agritechnica 2025 präsentiert Mercedes-Benz Special Trucks drei neu konfigurierte Unimog Geräteträger (Unimog U 219, U 435 und U 530), die mit dem neuen UNI-TOUCH Bediensystem, einer hydropneumatischen Federung und dem synergetischen Fahrantrieb EasyDrive zeigen, was beim Unimog technisch möglich ist.

Die neu konfigurierten Unimog Geräteträger Unimog U 219, U 435 und U 530 zeigen mit neuem UNI-TOUCH Bediensystem, einer hydropneumatischen Federung und dem synergetischen Fahrantrieb EasyDrive wie gut sich der Unimog für die moderne Landwirtschaft eignet.

Im Mittelpunkt steht das neue UNI-TOUCH Bediensystem des Unimog, das den Arbeitsalltag spürbar vereinfachen soll. Das 10,5-Zoll-Touchdisplay mit frei belegbaren Tasten, die verschiebbare Mittelkonsole und der optionale Multifunktions-Joystick ermöglichen eine intuitive, ergonomische und an den jeweiligen Einsatz angepasste Steuerung. Fahrprofile, Gerätekonfigurationen und Vorgewendesequenzen lassen sich individuell speichern und per Knopfdruck abrufen, wodurch wiederkehrende Abläufe automatisiert werden und Fehlbedienungen vermieden werden. Serienmäßig sind zudem eine Start-/Stopp-Taste, neue Türbedienfelder und eine Zentralverriegelung an Bord – Details, die den Bedienkomfort nochmals steigern.

Eine der wichtigsten technischen Neuerungen beim Unimog ist die hydropneumatische Federung an der Hinterachse. Sie ersetzt herkömmliche Schraubenfedern durch ein System aus Gasspeichern und Hydraulikzylindern, das den Fahrzeugrahmen unabhängig von Zuladung oder Gerätegewicht auf konstanter Höhe hält. Das Ergebnis ist ein deutlich verbessertes Fahrverhalten, eine höhere Traktion und mehr Stabilität – insbesondere bei schweren oder asymmetrisch angeordneten Anbaugeräten. Über eine Bedientaste in der Kabine kann der Fahrzeugrahmen zudem um bis zu 16 cm abgesenkt werden, was den Gerätewechsel und das Auf- und Absatteln erheblich erleichtert.

Mit dem synergetischen Fahrantrieb EasyDrive kombiniert der Unimog den klassischen mechanischen Schaltantrieb mit einem hydrostatischen System, das Mercedes-Benz zufolge ein stufenloses Fahren bis 50 km/h ermöglicht. So kann nahtlos zwischen präziser Arbeit auf dem Feld und schnellem Straßentransport gewechselt werden. Ergänzt wird dies durch eine Load-Sensing-Hydraulik, die Öldruck und Fördermenge automatisch dem aktuellen Leistungsbedarf anpasst und damit Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit steigert. Serienmäßige Ausstattungen wie die Komfortlenkung und die Kühlerschnellreinigung erleichtern die Handhabung zusätzlich.

Das VarioPilot Wechsellenksystem steigert die Ergonomie und Sicherheit des Unimog weiter: Lenkrad, Pedalerie und Sitz lassen sich innerhalb weniger Sekunden von einer Seite auf die andere verschieben. In Verbindung mit dem kurzen Vorbaumaß verbessert das die Sicht auf Frontanbaugeräte und erlaubt präzises Arbeiten entlang von Straßenrändern oder Feldgrenzen.

In puncto Sicherheit erfüllt der Unimog laut Mercedes-Benz die aktuellen EU-Vorgaben der General Safety Regulation (GSR). Zum Serienumfang gehören ein Aufmerksamkeits- und Verkehrszeichen-Assistent, der die Fahrenden bei langen Einsätzen entlastet, sowie Sideguard Assist 2 und Frontguard Assist, die den toten Winkel und den Bereich vor dem Fahrzeug überwachen. Front- und Rückfahrkamera mit integriertem Monitor verbessern die Rundumsicht zusätzlich. Eine Vorrüstung für einen Alkoholtester mit Wegfahrsperre komplettiert das umfassende Sicherheitskonzept.

Mercedes-Benz erläutert, die Zulassung als Zugmaschine oder als schnelllaufender Traktor der Klasse T1b verschaffe dem Fahrzeug rechtliche Vorteile wie Steuer- und Mautbefreiung, die Ausnahme vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot sowie den Wegfall der Fahrerkarte. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 89 km/h, hoher Nutzlast und der Reifendruckregelanlage bleibe der Unimog auch im Transportbetrieb ein besonders effizienter Allrounder.

Mit dem Unimog U 219 zeigt Mercedes-Benz den kleinsten Geräteträger der Baureihe als vielseitige Lösung für kommunale und landwirtschaftliche Arbeiten. Sein kurzer Radstand von 2.800 mm und eine Höchstgeschwindigkeit von 89 km/h machen ihn wendig im Gelände und schnell auf der Straße. Die Frontzapfwelle und die Frontanbauplatte ermöglichen den Einsatz unterschiedlichster Geräte. Auf der Agritechnica 2025 wird der U 219 beispielhaft mit einem Mähausleger UNA 600, einer Ast- und Wallheckenschere AWS 22 von Dücker sowie einem Streuautomat Yeti W16 von Bucher gezeigt – eine Kombination, die seinen Ganzjahreseinsatz vom Winterdienst bis zur Grünpflege unterstreicht. Eine umfassende LED-Beleuchtung mit Blitz-, Fern- und Arbeitsscheinwerfern sowie beheizten Zusatzscheinwerfern sorgt selbst bei Dunkelheit oder widrigen Witterungsbedingungen für optimale Sicht und maximale Sicherheit.

Der Unimog U 435 richtet sich an Anwender, die hohe Motorleistung mit kompakter Bauweise verbinden wollen. Sein Reihensechszylinder leistet nach Herstellerangaben 260/354 kW/PS und bietet damit erhebliche Kraftreserven für Transportaufgaben und den Betrieb leistungsintensiver Geräte. Über den motorseitigen Nebenabtrieb oder den Zapfwellenabtrieb mit Frontzapfwelle können auch energiehungrige Anbaugeräte direkt mit der Motorleistung versorgt werden. Die integrierte Leistungshydraulik erweitert das Einsatzspektrum zusätzlich. Der U 435 ist mit der hydropneumatischen Federung ausgerüstet, die hohe Stütz- und Anhängelasten sicher aufnimmt. Das Reifendruckregelsystem tirecontrol plus ermöglicht eine Anpassung des Reifendrucks während der Fahrt, wodurch sich die Traktion im Gelände verbessert und die Bodenschonung erhöht wird. Die nach den neuesten GSR-Vorgaben verbauten Assistenzsysteme tragen zudem wesentlich zur Sicherheit und Fahrerentlastung bei – besonders bei langen Arbeitstagen oder häufigen Transportfahrten.

Der Unimog U 530 vereint Leistung, Vielseitigkeit und technische Präzision. Die Kombination aus UNI-TOUCH Vorgewendemanagement, ISOBUS-Schnittstellen und automatisierbaren Geräteprofilen ermöglicht eine exakte Anpassung an unterschiedliche Arbeitsanforderungen. Der Heckkraftheber mit Hubwerksregelung sowie Front- und Heckzapfwellen erlauben den Einsatz unterschiedlichster Anbaugeräte. Die hydropneumatische Federung sorgt auch beim U 530 für konstanten Fahrzeugstand und erhöhten Fahrkomfort, während die Reifendruckregelanlage in Verbindung mit der Agrarbereifung 495/70 R 24 den Wechsel zwischen Straße und Feld besonders bodenschonend gestaltet. Durch die Möglichkeit, den Rahmen um bis zu 16 cm abzusenken, lässt sich der Gerätewechsel schneller und sicherer durchführen – ein deutlicher Vorteil im intensiven Saisonbetrieb.

Quelle: ltm-ME, Bild: Mercedes-Benz Special Trucks (special.mercedes-benz-trucks.com/de)

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