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Neue gezogene Kartoffel-Legemaschine Ceres 450 von AVR

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Artikel eingestellt am:
16.5.2017, 7:28

Quelle:
ltm-ME, Bild: AVR bvba
www.avr.be

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Der belgische Hersteller AVR kündigt mit der Ceres 450 eine 4-reihige, gezogene Kartoffel-Legemaschine an, die sich mit verschiedenen Bodenbearbeitungsgeräten kombinieren lässt. Der Öffentlichkeit wird die neue Ceres 450 erstmals auf der PotatoEurope 2017 vorgestellt.

Die neue AVR Ceres 450 gibt es für Reihenabstände von 75 und 90 cm, die Bunkerkapazität beziffert AVR beim 75-cm-Reihenmodell mit 3.500 kg, bei 90 cm mit 4.000 kg. Die Legereihen lassen manuell oder optional elektrisch abschalten. AVR unterstreicht, dass die ausgeklügelte mechanische Konstruktion der Ceres 450 den Bodenkontakt aller Räder sicherstellt. Nach Herstellerangaben bieten die Lenkräder insgesamt 30° Lenkeinschlag – 15° in jede Richtung.

Für die Bodenbearbeitung mit der Ceres 450 empfiehlt AVR die speziell entworfenen Fräse GE-Force C oder die normale Dammfräse GE-Force, betont allerdings, dass sich die Legemaschine auch mit den Produkten anderer Hersteller kombinieren lässt. Für die GE-Force C bietet AVR optional die Frästiefeneinstellung Culti Control an, mit der die Frästiefe unabhängig von der Pflanztiefe eingestellt werden kann. Neben Bodenbearbeitungsgeräten kann die Ceres 450 nach Herstellerangaben auch mit einem Düngerstreuer, einer Spritzvorrichtung oder einer Pulver- respektive Granulatstreuung ausgestattet werden.

Serienmäßig verfügt das Dammformblech der Ceres 450 über eine automatische Druckregelung, mit der ein konstanter Druck sichergestellt wird. Als Wunschausstattung bietet AVR das PDC-System (Proportionally Distance Control) an, bei dem zwei Ultraschallsensoren die Menge der im Dammformblech enthaltenen Erde messen und das den Druck für gleichmäßige Dämme variabel regelt. Bei den Dammformblechen der 75-cm-Reihen-Version hat der Anwender die Wahl zwischen einem Dammformblech mit schmaler Oberseite und balligen Flanken sowie einem mit breiter Oberseite und geraden Flanken; die 90-cm-Reihen-Version ist immer mit dem Dammformblech mit breiter Oberseite und geraden Flanken ausgestattet. Wird die Ceres 450 ohne Dammformblech benutzt, lässt sich der Kippbunker soweit absenken, dass er sich direkt vom Anhänger befüllen lässt – hierfür muss lediglich der Holzbalken demontiert werden.
AVR stattet die neue Ceres 450 auf Wunsch mit einer Anti-Erosions-Funktion aus, die kleine Schwellenabschnitte zwischen den angehäufelten Dämmen bewirkt, die bei Starkregen das Wegschwemmen des Ackerbodens verhindern soll.

Die Bedienung der neuen AVR Ceres 450 erfolgt über ein 7-Zoll-Touchscreen und einen ergonomischen Joystick. Eigene Programmabläufe, beispielsweise für das Vorgewende-Management, lassen sich programmieren. Verfügt der Traktor über ein GPS-System, können zwei Funktionen mit dem Joystick bedient werden: das Ein- respektive Ausschalten der Pflanzkanäle inklusive der Rüttler und Spritzdüsen und das Absenken und Anheben der Dammglätter.

Autorin: Magdalena Esterer

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