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Effiziente Gülledüngung mit dem neuen Profi-FANT 30 von Zunhammer

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Artikel eingestellt am:
30.9.2013, 11:28

Quelle:
ltm-KE, Zunhammer GmbH
www.zunhammer.de

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Mit dem neuen Profi-FANT 30 stellt Gülletechnik-Spezialist Zunhammer auf der Agritechnica 2013 einen neuen Tridem-Güllewagen mit 30 cbm Tankvolumen vor. Das System besteht neben dem Gülletankwagen aus einem Frontandocksystem und wurde speziell für die Ausbringung der Gülle auf dem Feld entwickelt.

Leistungsfähige und mit moderner Applikationstechnik ausgestattete Güllewagen gehören auf’s Feld und nicht auf die Straße – nur so rechnet sich die Investition. Zudem reduzieren Pumpe, Schneidwerk, Fremdkörperabscheider und Verteiltechnik, wie Schleppschlauchverteiler, Güllegrubber, etc., die Nutzlast, so dass insbesondere bei großen Güllefässern auf öffentlichen Straßen – möchte man legal unterwegs sein – meist nicht das komplette Tankvolumen genutzt werden kann.

Im überbetrieblichen Einsatz und bei Lohnunternehmen setzen sich deshalb vermehrt Gülle-Ketten mit Zubringerfahrzeugen und einem Ausbringfahrzeug auf dem Feld durch. Zunehmend erfolgt bei dieser professionellen Gülle-Logistik der Transport zum Feld mit Lkw-Tanksattelaufliegern mit bis zu 30 cbm Transportvolumen. Bisher mussten diese Transportfahrzeuge in Pufferbehälter überladen werden oder hatten Standzeiten, weil das Ausbringfahrzeug das Behältervolumen des Transporters nicht komplett übernehmen konnte.

Der neue Profi-FANT 30 von Zunhammer mit 30 cbm Tankvolumen schafft es, solche großen Gülletransporter in einem Zug leer zu saugen. „Damit entfallen Standzeiten der Transportfahrzeuge und auch lange Ackerschläge können mit großen Arbeitsbreiten ohne nachzufüllen abgedüngt werden. In Versuchen haben wir mit dem Gespann so schon die enorme Tagesleistung von bis zu 1.200 cbm erreicht“, erläutert Senior-Chef Sebastian Zunhammer.

Das System Profi-FANT 30 besteht aus einem 30 cbm fassenden Tridem-Gülletankwagen, der über ein FANT-Andocksystem in der Fronthydraulik eines Standardschleppers nach Herstellerangaben in nur 3 Minuten befüllt werden kann. Im Heck des Gülletankwagens befindet sich eine 4-Punkt-Heckhydraulik (KAT III) zum Ankoppeln der Verteiler. Somit ist der Transport und die Ausbringung der Gülle logistisch getrennt. Vorteil: Zum Transport kann ein leichter Tankwagen ohne Pumpe, Verteiler etc. eingesetzt werden. Auf dem Feld verbleibt das durch Pumpe, Verteiler etc. schwerere Ausbringfahrzeug. Durch dieses System sind auch „volle“ Transporttanks unter Einhaltung der StVZO möglich.

Seine hohe Befüll-Leistung schafft das Fant-Andock-System nach Herstellerangaben durch eine integrierte Beschleunigungs-Pumpe. Angebaut in der Fronthydraulik des Schleppers ermöglicht sie laut Zunhammer ein Befüllen des Tankwagens von 30 cbm in nur 3 Minuten. Durch den Druck dieser Front-Pumpe reicht hierfür ein kleiner Druckschlauch in NW 159 (Durchmesser 159 mm) als Verbindung zum Profitanker, der unter dem Traktor leichter Platz findet als ein bisher üblicher Saugschlauch. Das Übersaugen mit dem Andock-System geht über Zäune, Gräben und Büsche hinweg und gleicht nach Herstellerangaben Höhen zwischen 2,00 m und 5,50 m aus.

Der Profi-FANT kann mit Pflegereifen ausgestattet auch in wachsenden Beständen von Reihenkulturen (Mais etc.) die Gülle ausbringen. Durch seine elektro-hydraulische Lenkung soll der Anhänger dabei fast exakt der Traktor-Spur folgen. Zusammen mit Schleppschlauchverteilern bis 36 m Arbeitsbreite sind, so Zunhammer, enorme Flächenleistungen mit wenigen Fahrspuren möglich. Insbesondere bei Verkürzung der Ausbringzeit durch eine neue Düngeverordnung wird das künftig noch wichtiger.

Zwei Drehkolbenpumpen (Zunhammer Eco-Duo-System) fördern nach Herstellerangaben bis zu 12.000 l/min zum Verteiler. Sie sind getrennt nach linker oder rechter Arbeitsbreite abschaltbar. Für schmale Verteiler wie z.B. Grubber wird zum Ausbringen nur eine Pumpe genutzt, um die Ausbringmenge anzupassen.

Serienmäßig wird über den ISOBUS der gesamte Tankwagen angesteuert, geregelt und alle Daten dokumentiert. Soll die Ausbringung in Abhängigkeit der Inhaltsstoffe erfolgen, ist für den Einbau des Zunhammer Nährstoff-Sensors VAN-Control alles vorbereitet. Durch den 4-Punkt-Anbau mit KAT III können viele Verteiler vom Schleppschlauch über Injektoren, Grubber oder Scheibeneggen angekoppelt werden.

Auf der Agritechnica 2013 zeigt Zunhammer seine Neuheiten in Halle 16, Stand C47.

Autor: Klaus Esterer

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