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Stihl: Neue Forstmanagement-Software treeva

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Artikel eingestellt am:
03.12.2022, 7:22

Quelle:
ANDREAS STIHL AG & Co. KG, Bild: treeva
www.stihl.de

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Mit treeva, der neuen Forstmanagement-Software powered by Stihl, verschmelzen das fotooptische FOVEA-System und LogBuch, das sprachbasierte Geo-Lokalisierungssystem, in einer Anwendung. Dadurch ermöglicht treeva Stihl zufolge eine umfassende digitale Erfassung von Objekten im Revier: von einzelnen Stämmen oder Gefahrenstellen über die Vermessung von Holzpoltern bis hin zur Kartierung kompletter Baumbestände.

„Das Ziel von treeva ist es, den gesamten Prozess der Holzernte – von der Arbeitsvorbereitung und -durchführung bis zur Holzvermessung – nahtlos, digital und möglichst einfach für den Anwender in einem System abzubilden“, erklärt Manfred Ide, Geschäftsführer der treeva GmbH.

Die neue Software besteht zum einen aus dem treeva-Webportal, zum anderen aus der dazugehörigen Android- respektive iOS-App. Diese ist in den gängigen App-Stores downloadbar und dient zur digitalen Aufnahme von Daten direkt im Revier via Smartphone oder Tablet. So ermöglicht es die treeva App zum einen, einzelne Objekte wie beispielsweise kranke Bäume oder Gefahrenstellen per Sprachsteuerung schnell zu erfassen. Zum anderen können Holzpolter über die Kamerafunktion des Smartphones fotografiert und per App automatisch berechnet werden; das zeitaufwendige Zählen der Stämme und die Berechnung von Festmeter, Raummeter, Stammdurchmesser und weiterer Polterdaten entfällt laut Stihl. Mittels GPS wird außerdem der jeweilige Standort gespeichert, an dem ein Objekt oder Polter erfasst wurde. Ortsmarken können aber auch aktiv gesetzt werden, zum Beispiel in Verbindung mit einer Sprachnotiz. Dies erfolgt wahlweise über das Smartphone-Display oder mittels eines externen Bluetooth-Knopfs, dem sogenannten treeva Button, über den auch die Spracherfassung aktiviert wird. Dieser ist mit Handschuhen bedienbar und wird entweder in der Jackentasche getragen oder an einem Brustgurt beziehungsweise einer Sprühdose befestigt. So bleibt das Smartphone in der Tasche und freihändiges Arbeiten wird möglich –vorteilhaft nicht nur bei Kälte oder schlechtem Wetter, sondern auch in unwegsamem Gelände.

Anschließend überträgt die App die Daten automatisch in das treeva-Webportal. Dabei werden Sprachnotizen in Text umgewandelt und die Informationen zu den entsprechenden Geopunkten in einer digitalen Karte dargestellt. Hat das Smartphone keinen Netzempfang, speichert es die angelegten Daten im Offline-Modus und stellt sie dem webbasierten System zur Verfügung, sobald wieder Empfang besteht. Die in den Karten und Auswertungen zusammengefassten Informationen sind jederzeit ortsunabhängig abrufbar und lassen sich mit weiteren Akteuren im Forst teilen. Das sorgt nach Unternehmensangaben für einen enormen Effizienzgewinn in der Zusammenarbeit von Forstverwaltung und den Teams vor Ort: Diese finden so beispielsweise digital markierte Bäume selbstständig per GPS und können ohne Einweisung oder Begleitung durch eine in der Forstwirtschaft beschäftigte Person direkt mit der Arbeit beginnen.

Darüber hinaus vereinfache der Verzicht auf Zettelwirtschaft viele Prozesse erheblich: Dank der digitalen Datenlage lassen sich geplante Arbeiten hinsichtlich Umfangs und erforderlicher Arbeitsmittel besser einschätzen. Und da die Daten ohne Medienbrüche mit potenziellen Auftragnehmer*Innen ausgetauscht und Aufträge dadurch klarer und besser kommuniziert werden können, beschleunige sich auch deren Vergabe.

Für bisherige Logbuch-Nutzende bietet treeva Kontinuität und neue Möglichkeiten: ihre Daten werden übernommen, Ansprechpersonen und Vertragsvereinbarungen blieben bestehen. Gleichzeitig erhalten sie zusätzliche Funktionalitäten innerhalb einer App. Fovea steht den Anwendenden nach wie vor zur Verfügung, ein Wechsel zu treeva sei jedoch problemlos möglich.

Das aus Webportal und App bestehende treeva System steht laut Stihl aktuell in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung. „Eine Erweiterung des Angebotes auf weitere europäische Länder ist geplant“, so der Ausblick von Manfred Ide. „Außerdem werden wir in den nächsten Ausbaustufen zusätzliche forstwirtschaftliche Prozessschritte in die Software integrieren und so die Digitalisierung im Forst weiter vorantreiben.“

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