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Agritechnica Impressionen: Kleiner Rundgang über die Messe

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Artikel eingestellt am:
20.11.2007, 17:57

Quelle:
ltm-KE

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2.247 Unternehmen aus 36 Ländern präsentierten auf der Agritechnica 2007 ihre Neuheiten, Weiterentwicklungen und Produktpaletten. 340.000 Landwirte und Fachleute, darunter 71.000 aus dem Ausland, kamen vom 11. bis 17. November 2007 auf das Messegelände in Hannover, um sich über Neuheiten und Trends in der Landtechnik zu informieren.

Neben dem seit Jahren in allen Bereichen der Landtechnik anhaltenden Trend zu mehr Leistung, größeren Arbeitsbreiten, mehr High-Tech und umfangreicher Komfort-Ausstattung konnte man auf der Agritechnica 2007 zum Beispiel im Bereich Traktoren noch weitere interessante Entwicklungstendenzen beobachten: Immer mehr Hersteller engagieren sich – nicht zuletzt auf Grund einer verstäkten Nachfrage seitens der Kunden – auch wieder vermehrt in den unteren PS-Klassen und bieten Kompakttraktoren und Standardschlepper im Segment bis etwa 100 PS an, die in den Punkten Komfort und technische Ausstattung weit an die oberen Leistungsklassen heranreichen. Weil aber nicht jeder bereit ist, den dadurch bedingten Mehrpreis zu zahlen, gab es auf der Agritechnica 2007 auch eine große Auswahl an einfach ausgestatteten und damit preiswerten Schleppern zu sehen. Der Großteil dieser, überwiegend im unteren Leistungsbereich angesiedelten, Traktoren stammt dabei nicht von den bekannten, sondern von bislang in unseren Breiten eher unbekannten Herstellern beispielsweise aus Südosteuropa und Asien. Zwar stehen einem Verkauf in Deutschland bei vielen dieser Traktoren derzeit noch fehlende Vertriebskanäle und die Nichteinhaltung der gültigen Abgasnormen entgegen, jedoch bekundeten alle von uns befragten Hersteller gegenüber landtechnikmagazin.de den Willen, ihre Produkte im Laufe der nächsten Jahre auch hier zu vertreiben.

Interessant war die Agritechnica auch in diesem Jahr jedoch nicht nur auf Grund der zahlreichen Neuvorstellungen, denn kaum eine andere Messe bietet dem landtechnisch Interessierten ein so breites Spektrum an Agrartechnik für nahezu jeden Bereich der Landwirtschaft. Hinzu kommt, dass die Agritechnica durch ihre internationale Auslegung auch immer einen guten Einblick in die Entwicklung und den aktuellen Stand der Landtechnik in anderen Regionen dieser Welt ermöglicht. Dabei kann man feststellen, dass in vielen Ländern in der Agrartechnik nicht nur andere Prioritäten gesetzt werden, sondern teilweise auch Techniken und Verfahren erfolgreich eingesetzt und weiterentwickelt werden, die hierzulande fast schon in Vergessenheit geraten sind. Ein Beispiel hierfür findet sich im Bereich der Futtererntetechnik: Während in Deutschland gezogene Feldhäcksler und Anbaufeldhäcksler fast gänzlich vom Markt verschwunden sind und von leistungsfähigen Selbstfahrhäckslern und Ladewagen verdrängt wurden, erfreuen sich diese Maschinen weltweit betrachtet nach wie vor großer Beliebtheit.

Auch 2007 hatte die Agritechnica also wieder einiges zu bieten. Einen Teil dessen, was es in Hannover interessantes zu sehen gab, haben wir in der Galerie zu diesem Artikel für Sie zusammengestellt. Dass das allerdings nur ein kleiner Ausschnitt sein kann, versteht sich angesichts der Fülle der in Hannover gezeigten Neuheiten und Produkte von selbst.



Autor: Klaus Esterer

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