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John Deere erweitert 8R Traktoren um neuen 8400R mit 400 PS

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Artikel eingestellt am:
31.10.2016, 7:22

Quelle:
ltm-ME, Bild: John Deere GmbH & Co. KG
www.deere.de

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John Deere baut die 8R Traktoren nicht nur mit dem neuen 8400R nach oben aus, sondern versieht die komplette Baureihe, jetzt sieben Modelle, zusätzlich mit neuen Motoren der aktuellen Abgasnorm. Von den neuen Motoren profitieren auch die drei Raupenschlepper 8RT – nicht aber vom neuen Flaggschiff der Serie.

In den John Deere 8R und 8RT Traktoren des Modelljahrganges 2017 kommen 6-Zylinder PowerTech PSS Motoren mit 9,0 l Hubraum, Reihenturbolader und integriertem Abgasreinigungssystem inklusive SCR-/Adblue-Abgasnachbehandlung zum Einsatz, die nach Herstellerangaben die Abgasnorm der EU Stufe IV/Tier 4f erfüllen. Die Nennleistung nach 97/68 EC beziffert John Deere für den 8245R mit 180/245 kW/PS, für den 8270R mit 199/270 kW/PS, für den 8295R mit 217/295 kW/PS, für den 8320R respektive 8320RT mit 235/320 kW/PS, für den 8345R respektive 8345RT mit 254/345 kW/PS, für den 8370R respektive 8370RT mit 272/370 kW/PS und für das neue Topmodell 8400R mit 294/400 kW/PS. Mit IPM (intelligentes Power Management kann eine deutlich höhere Maximalleistung erzielt werden, die zwischen 37 PS (8295R) und 50 PS (8400R) über der Nennleistung liegt.

An Getriebevarianten bietet John Deere das 16/5 PowrShift Getriebe (8245R, 8270R, 8295R, 8320R) mit 16 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgängen, das stufenlose AutoPowr Getriebe (alle Modelle außer 8400R) mit vier Betriebsmodi und das e23 PowrShift Getriebe (alle Modelle), das nach Herstellerangaben alle Vorteile eines mechanischen Schaltgetriebes mit dem Bedienkomfort eines stufenlosen Getriebes kombiniert. John Deere unterstreicht, dass sich das AutoPowr Getriebe mit einem einzigen Hebel bedienen lässt und zwischen 0 km/h und Höchstgeschwindigkeit nicht gekuppelt werden muss. Das e23 PowrShift Getriebe bietet laut John Deere 10 Lastschaltstufen im Hauptarbeitsbereich (5 bis 16 km/h) und verfügt über eine AutoClutch-Funktion; insgesamt verfügt das e23 über 23 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge. Der integrierte Efficiency Manager des e23-Getriebes soll die Vorwahl der Arbeitsgeschwindigkeit bei automatisch optimierter Motordrehzahl (und dementsprechend niedrigerem Dieselverbrauch) ermöglichen.
Die Höchstgeschwindigkeit des 16/5 PowrShift Getriebe beziffert John Deere mit 40 km/h, e23 PowrShift und AutoPowr sind sowohl mit 40 respektive 42 km/h als auch mit 50 km/h Höchstgeschwindigkeit erhältlich.

An der üppigen Hydraulikausstattung der 8R Traktoren hält John Deere weiterhin fest: Die Serien-Hydraulikpumpe bietet 227 l/min Förderleistung, kann aber auf Wunsch durch eine 321-l/min-Dual-Hydraulikpumpe ersetzt werden. Serienmäßig verfügen die John Deere 8R/8RT Traktoren über vier elektrohydraulische Heck-Zusatzsteuergeräte, die sich optional auf bis zu sechs erhöhen lassen. Die Heckzapfwelle verfügt serienmäßig nur über die Zapfwellengeschwindigkeit 1000 U/min. Bei den 8R-Traktoren, nicht aber bei den 8RT-Raupenschleppern, kann für das Heck optional zusätzlich lediglich eine 1000E-Zapfwelle oder ein umsteckbarer Zusatzadapter für 540 U/min bestellt werden – eine Drei- oder gar Vierfach-Heckzapfwelle bietet John Deere für die 8R Traktoren nach wie vor nicht an. Eine 1000er-Frontzapfwelle ist wahlweise ausschließlich für die 8R-Modelle mit AutoPowr- oder e23-Getriebe erhältlich. Der Frontkraftheber – ebenfalls nur für die 8R-Modelle verfügbar – erreicht an den Kugelkopfanhängungen laut John Deere eine Hubleistung von 5200 kg, der Heckkraftheber bis hin zu 12.124 kg.

Der neue 8400R Traktor wurde laut John Deere serienmäßig mit einer wesentlich stabileren Hinterachse mit einer Gesamtbreite von 255 cm ausgerüstet, die zusätzlich über Radnaben aus Gusseisen verfügt, die die Montage von Hinterradgewichten gestatten. Die neue Konstruktion der Hinterachse wird nach Herstellerangaben künftig bei den kleineren 8R Modellen als Option angeboten.

Nicht unerwähnt lassen will John Deere seine FarmSight Lösungen für die Präzisionslandwirtschaft. Die neue Version des StarFire 6000 Satellitenempfängers bietet nach Unternehmensangaben eine SF1-Korrektursignalgenauigkeit von +/- 15 cm, ein neues SF3-Korrektursignal (3 cm Spur-zu-Spur-Genauigkeit, Wiederholbarkeit innerhalb der Saison, schnellere Signalerfassung) sowie eine verbesserte RTK-Option. Außerdem wird optional eine neue Sicherheitsverriegelung für erhöhten Diebstahlschutz angeboten. Neu ist ebenfalls ein optionales Konnektivitätspaket mit JDLink und Display-Fernzugriff, dem CommandCenter Display der 4. Generation sowie ein Einstellungsmanager. Mit dem Einstellungsmanager können alle vorgenommenen Maschineneinstellungen sowie Konfigurationseinstellungen für den elektronischen Joystick gespeichert und bei Bedarf jederzeit wieder abgerufen werden.

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