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New Holland erweitert T7 LWB Traktoren um neuen T7.300 LWB mit PLM Intelligence

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Artikel eingestellt am:
12.3.2023, 7:27

Quelle:
ltm-ME, Bild: CNH Industrial N.V. - New Holland Agriculture
www.newholland.com/de

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Mit dem neuen T7.300 LWB präsentiert New Holland das neue Flaggschiff der T7 LWB mit PLM Intelligence Baureihe, die nun mit T7.230, T7.245, T7.260 und T7.270 fünf Modelle im Maximalleistungsbereich von 200 bis 280 PS umfasst. Der neue T7.300 LWB verfügt über eine neue, aktiven Kabinenfederung, die Horizon-Ultra-Kabine und vielfältige neue Funktionen.

Angetrieben wird auch der neue New Holland T7.300 LWB vom 6-Zylinder-FPT-Motor mit 6,7 l Hubraum, der die EU-Abgasnorm der Stufe V durch das ECOBlue HI-eSCR 2 System (selektive katalytische Reduktion) erfüllt. Die Maximalleistung beziffert New Holland nach ECE R120 mit 205/280 kW/PS, die maximale EPM-Leistung, die ausschließlich bei Zapfwellen- und Transportaufgaben zur Verfügung steht, mit 222/302 kW/PS. New Holland betont den Einsatz eines neuen geregelten Turboladers mit variabler Geometrie, der für ein hohes Drehmoment und Kraftstoffeffizienz bei niedrigen Drehzahlen verantwortlich zeichnen soll; das maximale EPM-Drehmoment gibt der Hersteller nach ISO TR14396 mit 1.249 Nm bei 1.300 U/min an. Das Dieseltankvolumen hat New Holland nach eigenen Angaben von 395 l auf 465 l erhöht, den AdBlue-Tankinhalt von 48 l auf 54 l und das Wartungsintervall wurde von 600 auf 750 Stunden gesteigert. Umkehrlüfter und Motorstaudruckbremse sind auf Wunsch erhältlich.

Der neue T7.300 LWB ist New Holland zufolge mit einer überarbeiteten Version des stufenlosen Auto-Command-Getriebes ausgerüstet, das eine aktive Stillstandsbremse und eine proportionale Geschwindigkeitsveränderung per Multifunktionshebel bietet. Das Getriebe kann sowohl in einer 40-km/h-ECO-Version bestellt werden, die die Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h bei 1.450 U/min erreicht, als auch in einer 50-km/h-ECO-Version, die die Höchstgeschwindigkeit bei 1.600 U/min erreicht.

New Holland stattet den neuen T7.300 LWB mit elektrohydraulischen Zusatzsteuergeräten mit hohem Durchfluss aus, die unter Druck entkoppeln sowie über vollständig konfigurierbare Bedienelemente verfügen, und hat ein neues Hydrauliklayout mit optimiertem Design entworfen, das die Anzahl der Anschlüsse um 30 % reduziert und über Fernprüfanschlüsse für eine schnelle Fehlersuche verfügt. Das Closed-Center-/Load-Sensing-System (CCLS) bietet serienmäßig einen Auto-Command-Hauptpumpenstrom von 150 l/min und kann durch die MegaFlow-Option auf 170 l/min erhöht werden. Für das sichere Steuern schwerer Anbaugeräte verfügt der T7.300 LWB über neue hydraulische Unterlenkerstabilisatoren mit einstellbarem Verriegelungspunkt. Der konfigurierbare Joystick steuert bis zu 6 Steuerventile.

Übrigens: Höhere Achslasten und ein höheres zulässiges Gesamtgewicht von 15.000 kg sollen die Einsatzmöglichkeiten des neuen T7.300 LWB erweitern. 2,05 m große Reifen erhöhen Traktion und Leistung und schonen gleichzeitig den Boden.

Für Komfort bei der Arbeit mit dem T7.300 soll einerseits die neue Comfort Ride Kabinenfederung sorgen, bei der das aktive elektrohydraulische System mit einer „Skyhook“-Steuerlogik die Kabinenbewegung vom Chassis „entkoppelt“ und anderseits die nach Herstellerangaben 66 dBA leise Horizon Ultra-Kabine. Effizienzsteigerung versprechen PLM Intelligence und der IntelliView 12 Monitor sowie die vollständig konfigurierbare Armlehne SideWinder Ultra.
Die eingangs erwähnten neuen Funktionen betreffen vor allem die Automatisierung der Anbaugerätesteuerung: Der Baler Modus integriert beispielsweise eine Steuerung für große Quaderballenpressen und optimiert die Interaktion zwischen Traktor und Ballenpresse beim Verdichten des Erntegutes. Das soll die Kabinenbewegungen um 15 % und den Kraftstoffverbrauch während des Pressvorgangs um 12 % reduzieren sowie für eine gleichmäßigere Zapfwellendrehzahl sorgen. Als erste Baureihe von New Holland erhält der neue T7 nach Unternehmesangaben die ISO-Zertifizierung für TIM (Tractor Implement Management – Anbaugerätemanagement), das eine Zwei-Wege-Kommunikation zwischen Traktor und Anbaugerät sowie die Steuerung des Traktors durch das Anbaugerät erlaubt.

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