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New Holland überarbeitet Großtraktorenserie T9 und erweitert die Baureihe um den neuen T9.645

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Artikel eingestellt am:
17.4.2015, 7:28

Quelle:
ltm-ME, Bilder: CNH Deutschland GmbH
www.newholland.com/de

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New Holland hat seine Großtraktorenserie T9 upgedatet und im Zuge dessen um ein zusätzliches Modell, den T9.645, erweitert. Das Update umfasst unter anderem ein neues Zapfwellengetriebe. Die neue T9-Traktoren-Serie erfüllt jetzt die Abgasnorm EU Stufe 4/Tier 4 final. Im Zuge der Umstellung auf die neue Abgasnorm haben sich die Maximalleistungen geändert und, da die Bezeichnung diese beinhaltet, auch die Namen. Inklusive des neuen, zusätzlichen Modells, das unter dem Flagschiff der Serie einzuordnen ist, umfasst die New Holland T9 Serie nun sieben Modelle.

Die neue Abgasnorm EU Stufe 4/Tier 4 final wird bei den New Holland T9 Traktoren durch die ECOBlue-HI-eSCR-Technologie erzielt. Nachdem es sich dabei nach Herstellerangaben lediglich um eine Weiterentwicklung der ECOBlue-Lösung zur Einhaltung der Abgasnorm EU Stufe 3B/Tier 4 i handelt, mussten keine Änderungen an der Funktionsweise der Maschine vorgenommen werden.
Bei den vier Modellen mit Standardrahmen (Radstand 3.759 mm) beziffert New Holland die Nennleistung nach ECE R120 des T9.435 mit 276/375 kW/PS, die des T9.480 mit 313/425 kW/PS, die des T9.530 mit 349/475 kW/PS und die des T9.565 mit 373/507 kW/PS. Bei den drei Modellen mit Schwerlastrahmen (Radstand 3.911 mm) nennt New Holland beim T9.600 399/542 kW/PS Nennleistung, bei m neuen T9.645 432/588 kW/PS und beim T9.700 462/628 kW/PS (jeweils nach ECE R120). Die Maximalleistung mit EPM (Motorleistungsmanagement) gibt New Holland nach ECE R120 mit 320/435 kW/PS für den T9.435, 345/469 kW/PS für den T9.480, 385/524 kW/PS für den T9.530, 410/557 kW/PS für den T9.565, 451/613 kW/PS für den T9.600, 476/647 kW/PS für den neuen T9.645 und 509/692 kW/PS für den T9.700 an.

Bei den überarbeiten T9 Traktoren wurde ein neues Zapfwellengetriebe verbaut, das laut New Holland schon bei einer Motordrehzahl von 1.800 U/min (2.000 U/min beim Vorgängermodell) eine Zapfwellendrehzahl von 1.000 U/min erreicht. Durch das neue Zapfwellengetriebe sollen einerseits die Geräuschbelastung und Vibrationen in der Kabine, andererseits auch der Kraftstoffverbrauch sinken.

Die Hydraulikausstattung bleibt im Prinzip unverändert, sieht man davon ab, dass nun auch der kleinste T9 über die gleiche Hydraulik verfügt wie seine großen Brüder. Serienmäßig wird in den New Holland T9 Traktoren eine Hydraulikpumpe mit einem Förderstrom von bis zu 159 l/min verbaut, optional lässt sich eine High-Flow-Variante bestellen, deren Förderstrom bis zu 216 l/min beträgt. Bei der High-Flow-Variante kann die Förderleistung in Verbindung mit einer MegaFlow-Pumpe auf bis zu 428 l/min gesteigert werden. Der T9 kann mit acht Hecksteuergeräten ausgestattet werden.
Bedient werden vier dieser Steuergeräte mit Wippschaltern an der SideWinder-II-Armlehne, die anderen vier lassen sich über den CommandGrip-Multifunktionshebel betätigen. Optional ist eine zusätzliche Konsole mit zwei Wippschaltern lieferbar, so dass sich dann sechs Steuergeräte mit Wippschaltern bedienen lassen.

New Holland unterstreicht, dass bei den vier Modellen T9.435, T9.480, T9.530 und T9.565 mit Standardrahmen 900 mm breite Reifen montiert werden können, ohne die magische 3-Meter-Grenze bei der Fahrzeugbreite zu überschreiten. Für die drei größeren Modelle T9.600, T9.645 und T9.700 gilt dies nicht – der dort verbaute Schwerlastrahmen soll sich besonders für großflächigen Getreideanbau und Ackerbau eignen.

Wie erwähnt, ist auch die neue T9-Serie mit der SideWinder-II-Armlehne ausgestattet, bei der sich laut New Holland alle Steuerelemente mühelos betätigen lassen. Die Bedienelemente für den Gangwechsel beim Ultra Command-Getriebe, das Fahrgeschwindigkeits-Management, IntelliSteer und die Wendesequenz im Vorgewende befinden sich am CommandGrip-Multifunktionshebel. Weitere Verbesserungen sind die reaktionsschnelleren SoftTouch-Tasten und die Hintergrundbeleuchtung. Dazu kommt ein Daumenrad, das die Einstellung der Sollgeschwindigkeit beim Fahrgeschwindigkeits-Management wesentlich erleichtern soll.



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