Das System geht hierbei nicht mehr den allgemeinen Weg des mehrmaligen Verdünnens, sondern es wird die technische Restmenge der Spritzbrühe mit dem Klarwasser kontinuierlich aus der Spritze „herausgedrückt“. Die neue Technik verwendet dafür eine zusätzliche Reinigungspumpe, welche nur für den Reinigungsvorgang aktiviert wird und das Frischwasser direkt über die Reinigungsdüsen im Fass in den Sumpf befördert. Von dort wird dieses Frischwasser sofort mit der normalen Spritzpumpe durch die Leitung zu den Düsen gepumpt und ausgebracht, wobei es hierbei die Spritzbrühe „vor sich herschiebt“. Beim Reinigungsvorgang sind also beide Pumpen gleichzeitig in Betrieb, nur so kann das Klarwasser direkt zur normalen Spritzpumpe gelangen und die Spritzbrühe unverdünnt aus den Leitungen drücken. Die Vorteile sind laut Leeb zum einen der wesentlich geringere Klarwasserverbrauch, zum anderen die Zeitersparnis, da der Reinigungsvorgang sehr viel schneller beendet ist.
Leeb bietet diese interessante Alternative sowohl für den Selbstfahrer PT 230 als auch für die gezogene Spritze GS 6000 an.