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Mit Gülle und Schwefelsäure auf den Acker – Kotte liefert erstes SyreN-System in Deutschland aus

von und

Anfang Juni hat die Firma Kotte Landtechnik aus Rieste das erste SyreN-System der Firma BioCover a/s aus Dänemark an den Kunden Wilhelm Hansmeier aus Rietberg ausgeliefert. SyreN ist ein System, bei dem der Gülle Schwefelsäure und Eisensulfat oder sonstige Mikronährstoffe in geringen Mengen zugemischt werden. Durch die Zumischung von Schwefelsäure werden die Ammoniakverluste sowie die Feinstaubemissionen deutlich reduziert. Das Eisensulfat sorgt für eine Verringerung der Geruchsemissionen. Gleichzeitig dient der Schwefel aus der Schwefelsäure der Düngung. Durch das Herabsetzen des pH-Wertes der Gülle wird der Ammonium-Anteil in der Gülle erhöht, wodurch mehr pflanzenverfügbarer Stickstoff zur Verfügung steht. Somit können mit SyreN sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile erreicht werden.

Das von Kotte jetzt ausgelieferte BioCover SyreN-System: Schwefelsäure-, Eisensulfat- und Wassertank einschließlich Dosierpumpe und Steuerblock befinden sich in der Fronthydraulik des Schleppers.
Der Zumischer in der Druckleitung des Kotte Güllewagens, rechts die dünne Dosierleitung für Schwefelsäure und andere Additive.
Am Schleppschlauchverteiler befindet sich beim Kotte Güllewagen mit SyreN-System ein pH-Wert-Sensor zur Kontrolle der Schwefelsäurezumischung.
Die Steuerung und Bedienung von SyreN erfolgt über ISO-Bus. Das Bild zeigt die Darstellung des SyreN-Bildschirmes auf einem ISO-Bus-Terminal von John Deere.

Am Schlepper wird in der Fronthydraulik die Einheit angebaut, welche den Schwefelsäure-Tank, den Eisensulfat-Tank, einen Wassertank und die Steuerungs- und Pumpeneinheit der Technik enthält. Zwei Kameras nach links und rechts sorgen für eine hohe Sicherheit an Straßenkreuzungen, da hier immer geschaut werden kann, ob die Kreuzung frei ist, falls man vom Schlepper aus nicht genügend sieht. Die Steuerung und Bedienung von SyreN erfolgt über ISO-Bus. Am Güllewagen muss ein Zumischer für die Additive in der Druckleitung sowie ein pH-Wert-Sensor an der Applikationstechnik angebracht werden. Mit dem ph-Wert-Sensor wird der Ist-Wert gemessen und mit dem Soll-Wert abgeglichen. Entsprechend erfolgt die Zudosierung der Schwefelsäure. Alternativ kann die gewünschte Dosiermenge für die Schwefelsäure als fester Wert vorgegeben werden. Ein Durchflussmengenmesser ist am Güllewagen ebenfalls notwendig, um die Werte der Gülle für die Dosierung der Schwefelsäure zu bekommen.

Das SyreN-System befindet sich bereits seit einigen Jahren in Dänemark im Praxiseinsatz und hat sich dort als bewährte Technik etabliert.

Quelle: Kotte Landtechnik GmbH & Co. KG (www.kotte-landtechnik.de)

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