Am Schlepper wird in der Fronthydraulik die Einheit angebaut, welche den Schwefelsäure-Tank, den Eisensulfat-Tank, einen Wassertank und die Steuerungs- und Pumpeneinheit der Technik enthält. Zwei Kameras nach links und rechts sorgen für eine hohe Sicherheit an Straßenkreuzungen, da hier immer geschaut werden kann, ob die Kreuzung frei ist, falls man vom Schlepper aus nicht genügend sieht. Die Steuerung und Bedienung von SyreN erfolgt über ISO-Bus. Am Güllewagen muss ein Zumischer für die Additive in der Druckleitung sowie ein pH-Wert-Sensor an der Applikationstechnik angebracht werden. Mit dem ph-Wert-Sensor wird der Ist-Wert gemessen und mit dem Soll-Wert abgeglichen. Entsprechend erfolgt die Zudosierung der Schwefelsäure. Alternativ kann die gewünschte Dosiermenge für die Schwefelsäure als fester Wert vorgegeben werden. Ein Durchflussmengenmesser ist am Güllewagen ebenfalls notwendig, um die Werte der Gülle für die Dosierung der Schwefelsäure zu bekommen.
Das SyreN-System befindet sich bereits seit einigen Jahren in Dänemark im Praxiseinsatz und hat sich dort als bewährte Technik etabliert.