Ziel der Versuche ist es, den üblicherweise eingesetzten Mineraldünger im Mais durch die Ausbringung der im landwirtschaftlichen Betrieb vorhandenen und somit kostengünstigeren Gülle zu ersetzen und somit den Nährstoffbedarf weitestgehend über organischen Dünger zu decken.
Bei dem neuen Schleppschuhgestänge sind jeweils drei Schlauchabgänge zusammen angeordnet. Der Schlauchabstand des jeweils mittleren Schlauches einer Gruppe zum nächsten beträgt 75 cm. Somit kann vor dem Maislegen ein Gülleband auf dem Acker ausgebracht werden, worin dann das Saatgut abgelegt wird. Die Nährstoffe werden durch die Schleppschuhe ohne große Verluste direkt in den Boden eingearbeitet. So wird den Anforderungen der Düngeverordnung, die Gülle sofort einzuarbeiten, besser nachgekommen als mit herkömmlichen Schleppschlauchverteilern. Außerdem ist das Verfahren laut Kotte für die Landwirte kostengünstiger und schont auch das Grundwasser, da weniger Nitrat in den Boden gelangt.