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Precision Farming erobert kleinere Betriebe

von und

Von Krisenstimmung keine Spur: Nach dem Boom-Jahr 2008/2009 bleibt das Interesse an Precision Farming, so Agri Con, anhaltend hoch. Vor allem die Landwirte, die Betriebsgrößen von 200 bis 500 Hektar bewirtschaften, suchen vermehrt nach Lösungen, um noch effizienter zu wirtschaften.

Um auf den DLG-Feldtagen zu visualisieren, wie der YARA N-Sensor arbeitet, hatte Agri Con auf seinem Stand eine Sensorlaufbahn aufgebaut. Auf 25 Metern Länge fuhr das System vier unterschiedlich gedüngte Parzellen ab. Die angebrachte Digitalanzeige verdeutlichte dem Publikum im Sekundentakt, welche Düngeempfehlung der YARA N-Sensor pro Teilfläche gibt. Ausschlaggebend war die aktuelle N-Aufnahme der Pflanzen.

Dass teilflächenspezifischer Pflanzenbau nicht länger die Domäne der Großbetriebe ist, hatte sich schon vor zwei Jahren angedeutet. Die fortlaufende Verbesserung des YARA N-Sensors zum Beispiel sowie die positiven Effekte seines Einsatzes haben, so Agri Con, bewirkt, dass sich dieses System bereits ab 100 Hektar Nutzfläche rechnet. Die DLG als Gastgeberin der DLG-Feldtage ging beim diesjährigen Branchentreff entsprechend darauf ein: Die Schwerpunkte in diesem Jahr waren unter anderem das automatisierte Lenken sowie die teilflächenspezifische Düngung.

Analog dazu stand der YARA N-Sensor am Stand der Agri Con im Mittelpunkt des Besucherinteresses. Dieses System ist seit elf Jahren am Markt und gilt als das bestbewährte Werkzeug für variable N-Düngung und teilflächenspezifischen Pflanzenschutz. 468 YARA N-Sensoren sind gegenwärtig in Deutschland im Einsatz – das ist die Hälfte aller weltweit genutzten YARA N-Sensoren. Eine gute Resonanz, die sich auch in den Gesprächen auf den DLG-Feldtagen bestätigte: Die Landwirte erkennen die Notwendigkeit, bestandesabhängig zu düngen, und suchen gezielt nach Lösungen für die Umsetzung.

Damit schließen sich die guten Erfahrungen der jüngsten DLG-Feldtage nahtlos an den Eindruck der Road Show 2010 an, die Agri Con im Mai gemeinsam mit den Landtechnikherstellern Amazone und Fendt durch ganz Deutschland geführt hat.

In Summe informierten sich 540 Landwirte an 14 Standorten in Deutschland und Polen über die Chancen, die teilflächenspezifischer Pflanzenbau bietet. Besonders groß war auch hier das Interesse in Regionen mit kleineren Betriebsstrukturen, wo im Schnitt 46 Interessenten die einzelnen Standorte besuchten. Höhepunkt der Road Show war die Veranstaltung am 26. Mai in Pattensen – ganz in der Nähe des Standortes der DLG-Feldtage. Sie zog 80 Gäste an. Weitere 106 Landwirte besuchten zusätzlich die Road Show durch Bayern, die Agri Con gemeinsam mit der BayWa, dem Düngemittelkonzern YARA sowie den Landtechnikherstellern Fendt und Rauch organisiert hatte.

Allen Veranstaltungen gemein war, dass die Gastgeber komplette Systeme aus Schlepper, Streuer bzw. Spritze und YARA N-Sensor ausgestattet hatten. Bei praktischen Vorführungen auf den Feldern örtlich ansässiger Landwirte erlebten die Besucher hautnah mit, was Precision Farming aus technischer und agronomischer Sicht ausmacht.

Quelle: Agri Con GmbH (www.agricon.de)

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