Zentraler Aspekt der neuen Strautman Ambion 2 Alpline Baureihe ist nach Unternehmensangaben eine konsequente Tiefladerbauweise, die auf einen niedrigen Fahrzeugschwerpunkt und damit auf eine hohe Standsicherheit in Hanglagen ausgelegt ist. Gerade bei der Heuernte in alpinen Regionen stelle dies einen entscheidenden Vorteil dar, da die Anforderungen an Fahrsicherheit und Geländegängigkeit deutlich höher sind als auf ebenen Flächen. Gleichzeitig profitieren die Betriebe von einer kompakten und gewichtsoptimierten Konstruktion, die den Einsatz auf feuchten Böden sowie auf kleinstrukturierten Grünlandflächen erleichtert.
Die neue Serie umfasst drei Modelle mit Ladevolumina von 14, 17 und 24,5 m³ nach DIN. Die beiden kleineren Varianten Ambion 2-150 Alpline und Ambion 2-180 Alpline verfügen serienmäßig über die charakteristische Tiefgangausführung. Beim größeren Ambion 2-250 ist die sogenannte Alpline-Version optional erhältlich. Der Namenszusatz verweist auf die spezielle Fahrwerks- und Rahmenkonstruktion, die eine sichere Arbeit an Hanglagen ermöglicht und die Eignung der Maschinen für alpine Einsatzbedingungen unterstreicht.
„Wir haben eine steigende Nachfrage nach robusten und kompakten Tiefgangladewagen festgestellt, die wir mit unseren bisherigen Baureihen mittelfristig nicht bedienen könnten“, erläutert Felix Rademacher, Geschäftsführer Vertrieb bei Strautmann. Mit dem Ambion 2 Alpline werde das Angebot gezielt um eine technische Lösung ergänzt, die für die Heuernte unter anspruchsvollen topografischen Bedingungen sowie für Pflegearbeiten im kommunalen Bereich ausgelegt sei.
Mit der Einführung der Ambion 2 Alpline Baureihe schafft Strautmann zugleich eine klarere Segmentierung seines Ladewagenprogramms. Während die neuen Modelle den Bereich kompakter Spezialmaschinen für Bergregionen und sensible Flächen abdecken, bleiben die bisherigen Ambion-Ladewagen im mittleren und oberen Leistungssegment positioniert und richten sich weiterhin an professionelle Grünlandbetriebe mit höheren Transport- und Ernteleistungen.