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GEA-Neuheiten auf der EuroTier 2026

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Neben dem Melkroboter DairyRobot R9500 im neuen Kinetic-Edge-Design zeigt GEA auf der EuroTier 2026 (10. bis 13.11.2026, Hannover) Weiterentwicklungen für automatisiertes Melken, Fütterung und Herdenmanagement. Im Mittelpunkt stehen neue Funktionen für Melkroboter, halbautomatische Systeme für konventionelle Melkstände sowie Sensorik und cloudbasierte Datenlösungen.

Mit dem neuen DairyRobot R9500 präsentiert GEA auf der EuroTier 2026 die Jubiläumsausgabe seines automatischen Melksystems erstmals im neuen Kinetic Edge Produktdesign.

Der DairyRobot R9500 erhält zur EuroTier ein neues Kinetic-Edge-Design sowie einen größeren Steuerungsbildschirm und ein überarbeitetes Statuskonzept. Auch der Melkprozess wurde weiterentwickelt. Die Softwareplattform DairyNet wird unter anderem um CattleEye, AutoDry und ein Multifarm-Modul für die standortübergreifende Verwaltung von Betriebs- und Tierdaten ergänzt.
Für den DairyRobot R9600 zeigt GEA ein Semi-Subway-Konzept. Es kombiniert automatisiertes Gruppenmelken mit festen Melkzeiten und reduziertem Tiefbauaufwand. Damit soll sich die Technik auch für Modernisierungen bestehender Anlagen eignen.

Mit DairyProX stellt GEA ein halbautomatisches System für konventionelle Melkstände vor. Nach dem manuellen Ansetzen des Melkzeugs übernimmt die In-Liner-Everything-Technik wesentliche Arbeitsschritte von der Stimulation und Zitzenreinigung über das Melken und Dippen bis zur Spülung.
Das zunächst in Nordamerika für ausgewählte Konfigurationen angebotene System soll nach Erfahrungen aus Pilotbetrieben unter anderem Durchsatz und Milchqualität verbessern sowie den Arbeitsaufwand reduzieren.

Für Melkkarussells ersetzt der Digital Flow Meter das bisherige Milchmengenmessgerät Metatron. Der Sensor misst die Milchmenge direkt im Milchfluss und stellt die Daten für Melkprozess, Milchkontrolle und Herdenmanagement bereit.

Mit CowScout Cloud lassen sich tierindividuelle Monitoring-Daten standortübergreifend zusammenführen und auswerten. Eine unbegrenzte Datenhistorie ermöglicht dabei die Nachverfolgung von Entwicklungen über den Lebenszyklus eines Tieres.

DairyNet Cow Verification ergänzt die RFID-Erkennung durch kamerabasierte Tieridentifikation. Computer Vision und Machine Learning erkennen die Kuh am Melkplatz und können fehlerhafte RFID-Zuordnungen in Echtzeit korrigieren. Damit sollen Melk- und Fütterungsdaten auch bei hohem Tierverkehr zuverlässig dem richtigen Tier zugeordnet werden.

Zum Messeprogramm gehören außerdem automatische Fütterungssysteme, KI-gestützte Assistenzfunktionen für das Herdenmanagement sowie Weiterentwicklungen bei Linern, Hygiene- und Servicetechnik und im Güllemanagement. Im DLG-Spotlight „Barn Robot Event“ werden automatisierte Melksysteme verschiedener Hersteller anhand von Lösungen für Nachrüstung, Neubau und große Herden praxisnah gegenübergestellt.

Quelle: ltm-ME, Bild: GEA Group Aktiengesellschaft (www.gea.com)

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