Ob (Schul)hof, Parkplatz, Tankstellenareal, Zufahrt, Fußweg oder Tiefgarage und Lagerhalle: Mit 77 Zentimetern Kehrbreite bringen die neuen Kehrgeräte Stihl KG 770 und KGA 770 nach Herstellerangaben beste Voraussetzungen für die professionelle Pflege großer Flächen bis zu 2.000 Quadratmetern (KGA 770) mit. Sie reinigen laut Stihl alle Untergründe im Außen- und Innenbereich wie Pflaster, Verbundstein oder Waschbeton, glatten Asphalt, versiegelte Estrichböden oder Fliesen.
Zwei Tellerbesen, die das Kehrgut schon vor der Maschine aufnehmen, und eine nachgelagerte Kehrwalze, die selbst den feinsten Staub noch wegbürstet – das Kehrsystem Stihl MultiClean PLUS sorgt, so Stihl, konsequent für Sauberkeit. Die Tellerbesen heben den Schmutz an und transportieren ihn direkt in den Kehrbehälter. Die Schmutzaufnahme wird dabei weder durch ein Frontrad noch durch Gummilippen, wie sie von gängigen Walzenkehrmaschinen bekannt sind, behindert. Mithilfe der zentralen Höhenverstellung lässt sich das Kehrsystem flexibel den unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten anpassen. Die seitlich über das Gehäuse herausragenden Tellerbesen sowie der Bürstenniederhalter erlauben die Arbeit auch direkt an Wänden und Bordsteinen. Das Luftleitsystem mit zwei Schaumstoff-Luftfiltern und einer umlaufenden Dichtleiste soll selbst feine Partikel zuverlässig zurückhalten und saubere Verhältnisse schaffen.
Dank des geringen Gewichts von nur 13 Kilogramm (Herstellerangabe, KG 770) beziehungsweise 17 Kilogramm (Herstellerangabe, KGA 770), der optimalen Kraftübertragung und des ergonomisch geformten Schubbügels ist das Schieben der Kehrgeräte nach Herstellerangabn angenehm. Der mit 50 Litern großzügig bemessene Kehrbehälter nimmt, so Stihl, viel Schmutz auf und ermöglicht lange Arbeitseinsätze ohne Unterbrechungen zur Behälterentleerung. Beim Transport und bei der Aufbewahrung machen sich die Geräte schlank: Sie können hochkant aufgestellt werden, ohne dass das aufgenommene Kehrgut herausfällt. Die Langlaufgetriebe sind nach Herstellerangaben durch eine Abdeckung vor Schmutz geschützt und daher wartungsarm. Auf die Nylon-Borsten von Besen und Walze gewährt Stihl vier Jahre Garantie.
Das Spitzenmodell Stihl KGA 770 lässt sich nicht nur manuell, sondern wahlweise auch mit Akku-Kraft betreiben. Tellerbesen und Kehrwalze werden dann von einem Lithium-Ionen-Akku der 36 Volt-Klasse in Bewegung gesetzt und rotieren mit stets optimaler Geschwindigkeit – selbst wenn der Anwender stehen bleibt oder durch Ecken und Hindernisse zu einem langsameren Vorgehen gezwungen wird. Damit lassen sich auch große Flächen mit wenig Kraftaufwand und bis zu sechsmal schneller als mit dem Handbesen – also besonders wirtschaftlich – reinigen.
Das erste Kehrgerät im Stihl Akku-Sortiment ist gleichzeitig auch einzigartig, weil es in einem Akku-Baukastensystem angeboten wird. Durch dieses Prinzip lässt es sich mit denselben Akku-Packs betreiben wie die Stihl Akku-Versionen von Motorsäge, Blasgerät, Heckenschere und Freischneider sowie die Akku-Rasenmäher von VIKING. Das ist praktisch und erlaubt Betrieben zudem einen kostengünstigen Ausbau des Geräteparks.
Neben den zwei Profigeräten nimmt Stihl mit dem KG 550 auch ein Modell speziell für Kehraufgaben rund um Eigenheime in sein Produktprogramm auf. Mit einer Kehrbreite von 55 Zentimetern und einer Flächenleistung von bis zu 300 Quadratmetern ist es, so Stihl, perfekt auf die Bedürfnisse anspruchsvoller Privatanwender abgestimmt.
Alle drei Kehrgeräte sind ab August beim Stihl Fachhändler erhältlich. Die Preise der Profigeräte beziffert Stihl mit 529,00 Euro für das KG 770 respektive 799,00 Euro für das KGA 770. Die Akku-Packs für das KGA schlagen mit 164,00 Euro (AP 80, 80 Wh/2,2 Ah), 214,00 Euro (AP 120, 120 Wh/3,3 Ah) respektive 269,00 Euro (160 Wh/4,5 Ah) zu Buche (alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen inkl. 19 % MwSt.)