• Agritechnica 2025   • Traktoren   • Erntemaschinen   • Bodenbearbeitung   • Bestellung und Pflege   • Düngung und Pflanzenschutz   • Grünland und Futterernte   • Hof- und Stalltechnik   • Forst, Garten und Kommune   • NawaRo und erneuerbare Energie   • Sonstige Landtechnik   • Landtechnik allgemein   • DLG Testberichte   • Vereine und Hobby   • Geschichte und Geschichten   • Messen und Veranstaltungen   • Mitteilung der Redaktion   • Agritechnica Neuheiten Archiv   • Artikel nach Hersteller/Marke 
 
 Los!

WEDA: Neue Software Fermi 4PX vereinfacht Futter-Fermentation

von und

Bisher konnten Flüssigfütterungsanlagen mit Fermentation, so WEDA, zwar den Fermentationsprozess steuern, allerdings ging dies nicht ohne zusätzliche manuelle Anpassungen durch den Anlagenbetreiber. WEDA hat deshalb eine Fermentationssoftware entwickelt, die ihrem Nutzer einen Großteil dieser Arbeit abnehmen und damit ein Vielfaches an Mühe und Zeit ersparen soll.

Mit der neuen WEDA Software Fermi 4PX wird die Futter-Fermentation vollautomatisch von der Anlage gesteuert. Über die »Rezeptseite« kann der Bediener der Anlage für jedes Rezept die erforderliche Temperatur, pH-Wert und Rezeptur in den Computer eingeben. Dieser errechnet daraufhin die genauen Mengen der benötigten Komponenten, sowie deren Zusammensetzung, und erstellt einen Mischplan.
In der »visualisierten Anzeige« in WEDA Fermi 4PX werden die Fermentationsbehälter wie normale Komponentenbehälter dargestellt. Ein Doppelklick auf den Behälter öffnet ein separates Fenster mit allen wichtigen Informationen (z.B. Temperatur, pH-Wert, Gewicht/Füllstand etc.). Der Computer kann den Behälter für die Entnahme sperren, um zu verhindern, dass nicht ausreichend fermentiertes Futter verfüttert wird.
Ebenfalls in WEDA Fermi 4PX integriert ist eine Messwertanzeige. Ein Doppelklick auf die Fermenter liefert z.B. Angaben zu pH-Wert, Temperatur und Gewicht in Abhängigkeit zur Zeit. Durch diese Werte ist es dem Bediener der Anlage jederzeit möglich nachträglich Prozesse zu analysieren und eventuelle Fehler zu beheben.

Für eine optimale Fermentation musste der Anlagenbetreiber, so WEDA, regelmäßig viel Zeit und Mühe aufwenden, um an einer Vielzahl von Stellschrauben zu drehen, kontinuierlich Veränderungen im Fermentationsablauf vorzunehmen und Abläufe genau aufeinander abzustimmen. Dennoch blieben, so WEDA weiter, negative Effekte, wie zum Beispiel ein Umkippen, nicht aus und es war am Ende auch nicht mehr möglich festzustellen, warum eine Fermentation misslang.

WEDA hat nach eigenen Angaben eine Lösung für diese Probleme entwickelt, die WEDA Fermi 4PX. Die Fermentationssoftware soll dem Anlagenbetreiber Mühe und Zeit sparen, da die Fermentation vollautomatisch von der Anlage gesteuert wird. Darüber hinaus wird die Fermentation nach Herstellerangaben durchgehend vom System überwacht. Zeitaufwendige, kontinuierliche Anpassungen, sowie ständige Komponenten- und Temperaturberechnungen und Kontrollen sollen mit Fermi 4PX der Vergangenheit angehören. Das System warnt laut WEDA den Bediener zudem frühzeitig, falls nicht alles nach Mischplan läuft, so dass der Bediener rechtzeitig die nötigen Korrekturen vornehmen kann, um ein Umkippen im Fermenter zu vermeiden.

Darüber hinaus verhindert das System nach Herstellerangaben eine Verfütterung von „schlechtem“ Futter an die Tiere und trägt somit zum Wohl der Tiere bei. Die positiven Effekte des Einsatzes von fermentiertem Futter, wie zum Beispiel eine verbesserte Hygiene in der Fütterungsanlage und eine positive Auswirkung auf die Darmflora, sollen den Tieren so voll und ganz zu Gute kommen. Des weiteren haben, so WEDA, Studien bewiesen, dass bei Einsatz von bekömmlichem, fermentiertem Futter der Einsatz von Antibiotika erheblich reduziert werden kann. Alles dies führt, so WEDA abschließend, wiederum zu einer deutlichen Reduktion der Produktionskosten.

Quelle: WEDA Dammann & Westerkamp GmbH (www.weda.de)

Dieser Artikel gefällt Dir? Dann unterstütze uns doch über die Kaffeekasse!

#WEDA