Für eine optimale Fermentation musste der Anlagenbetreiber, so WEDA, regelmäßig viel Zeit und Mühe aufwenden, um an einer Vielzahl von Stellschrauben zu drehen, kontinuierlich Veränderungen im Fermentationsablauf vorzunehmen und Abläufe genau aufeinander abzustimmen. Dennoch blieben, so WEDA weiter, negative Effekte, wie zum Beispiel ein Umkippen, nicht aus und es war am Ende auch nicht mehr möglich festzustellen, warum eine Fermentation misslang.
WEDA hat nach eigenen Angaben eine Lösung für diese Probleme entwickelt, die WEDA Fermi 4PX. Die Fermentationssoftware soll dem Anlagenbetreiber Mühe und Zeit sparen, da die Fermentation vollautomatisch von der Anlage gesteuert wird. Darüber hinaus wird die Fermentation nach Herstellerangaben durchgehend vom System überwacht. Zeitaufwendige, kontinuierliche Anpassungen, sowie ständige Komponenten- und Temperaturberechnungen und Kontrollen sollen mit Fermi 4PX der Vergangenheit angehören. Das System warnt laut WEDA den Bediener zudem frühzeitig, falls nicht alles nach Mischplan läuft, so dass der Bediener rechtzeitig die nötigen Korrekturen vornehmen kann, um ein Umkippen im Fermenter zu vermeiden.
Darüber hinaus verhindert das System nach Herstellerangaben eine Verfütterung von „schlechtem“ Futter an die Tiere und trägt somit zum Wohl der Tiere bei. Die positiven Effekte des Einsatzes von fermentiertem Futter, wie zum Beispiel eine verbesserte Hygiene in der Fütterungsanlage und eine positive Auswirkung auf die Darmflora, sollen den Tieren so voll und ganz zu Gute kommen. Des weiteren haben, so WEDA, Studien bewiesen, dass bei Einsatz von bekömmlichem, fermentiertem Futter der Einsatz von Antibiotika erheblich reduziert werden kann. Alles dies führt, so WEDA abschließend, wiederum zu einer deutlichen Reduktion der Produktionskosten.