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Weidemann stellt neue Radlader 2090, 2090T, 3090 und 3090T vor

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Mit vier neuen Rad- und Teleskopradladern erweitert Weidemann sein Portfolio im 4- und 5-t-Segment. Die Modelle 2090, 2090T, 3090 und 3090T basieren auf einer neu entwickelten Plattform, die Assistenzsysteme, Antrieb, Bedienkonzept und Servicezugänglichkeit grundlegend überarbeitet. Im Fokus stehen eine stärkere Automatisierung des Materialumschlags sowie eine an unterschiedliche Einsatzprofile anpassbare Maschinenkonfiguration.

Weidemann zeigt die neue 90er-Baureihe, bestehend aus vier Rad- und Teleskopradladern 2090, 2090T, 3090 und 3090T im 4- und 5-t-Segment, die Assistenzsysteme, modulare Technik und moderne Antriebe für effizienten Materialumschlag kombiniert.

Für den Antrieb setzt Weidemann durchgängig auf Stage-V-Dieselmotoren von Rehlko mit DOC und DPF. Die Modelle 2090 und 2090T leisten nach Herstellerangaben 50/68 kW/PS, die Varianten 3090 und 3090T 55,4/75 kW/PS. Konstruktiv fällt der quer eingebaute Motor auf. Die getrennte Führung von Ansaug- und Kühlluft soll den Wärmeeintrag in den Kabinenbereich reduzieren und gleichzeitig verbessere diese Anordnung die Zugänglichkeit sämtlicher Wartungspunkte: Öl- und Kraftstofffilter, Einfüllöffnungen sowie Kühler sind ohne größeren Demontageaufwand erreichbar. Unterstützt wird der Antrieb vom elektronisch geregelten Fahrsystem ecDrive, für das neben Auto- und Eco-Modus optional Betriebsarten für hydraulische Anbaugeräte sowie wiederkehrende Ladezyklen verfügbar sind. Für eine große Reichweite wird ein 80-l-Dieseltank eingebaut.
Das hydrostatische Fahrgetriebe Power Drive ermöglicht Geschwindigkeiten bis 40 km/h ohne Schaltvorgänge; diese Höchstgeschwindigkeit steht erstmals auch für die 4-t-Modelle zur Verfügung.

„Mit den neuen 90er Modellen von Weidemann bieten wir eine ideale Abstufung in Maschinengröße und Performance für anspruchsvolle Einsätze. Unser Ziel bestand darin, kraftvolle und technisch durchdachte Arbeitsmaschinen für die professionellen Anwender zu entwickeln. Praxisorientierte Features und eine sehr hochwertige Ausstattung positionieren die 90er Baureihe am Markt für den Profi-Einsatz und bedienen anspruchsvolle Kundensegmente“, beschreibt der kaufmännische Geschäftsführer Andrew Voigt die Neuentwicklung und Ausrichtung der neuen Maschinengeneration.

Die Weidemann Radlader 2090 und 3090 erreichen am Schaufeldrehpunkt Hubhöhen zwischen 3,24 und 3,39 m, die Teleskopradlader 2090T und 3090T zwischen 4,30 und 4,98 m. Bei den Modellen 2090T und 3090T unterstützt zusätzlich der Lowering Assistant das automatische Einfahren des Teleskoparms während des Absenkens. Dadurch bleibt die Last näher an der Maschine, was insbesondere beim Handling schwerer Lasten die Standsicherheit erhöht. Bei der Ausformung des Hecks wurde Wert auf einen guten Böschungswinkel gelegt.
Die Steuerung der Arbeitshydraulik lässt sich an den jeweiligen Einsatz anpassen. Hub-, Kipp- und bei den Teleskopmodellen zusätzlich die Teleskopfunktion können unabhängig voneinander in jeweils drei Geschwindigkeitsstufen eingestellt werden. Dadurch lässt sich die Maschine sowohl für präzise Stapelarbeiten als auch für hohe Umschlagleistungen konfigurieren.

Kern der technischen Weiterentwicklung ist das Assistenzpaket Dynamic Loading Assistance (dla). Es bündelt mehrere Funktionen, die wiederkehrende Bewegungsabläufe beim Materialumschlag automatisieren. Dazu zählen eine Schaufelrückführautomatik, das automatische Einrollen der Schaufel während des Hubvorgangs (Tilt-in-Assist), eine Rüttelfunktion zum Entleeren schwer fließender Schüttgüter sowie eine frei einstellbare Hubhöhenbegrenzung. Bei den Teleskopradladern 2090T und 3090T ergänzt die Funktion Tele-Retract das System und fährt den Teleskoparm auf Tastendruck automatisch ein. Ziel ist eine höhere Prozesssicherheit bei gleichzeitig kürzeren Ladezyklen und geringerer mechanischer Belastung der Ladeanlage.

Das Bedienkonzept der Weidemann 90er-Baureihe wurde vollständig überarbeitet. Die neue Kabine verfügt über eine Vier-Säulen-Konstruktion mit Panorama-Heckscheibe und abgesenkter Motorhaube, wodurch sich die Sicht auf Arbeitsbereich und Anbaugerät verbessert. Das Bedienpult ist am Sitz befestigt und kombiniert ein 7-Zoll-Display mit Jog-Dial und Multifunktionsjoystick. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen optionalen Premium-Sitz sowie ein überarbeitetes Heizungs- und Belüftungssystem. Durch die Verlagerung des Ventilblocks der Arbeitshydraulik in den Vorderwagen und eine optimierte Leitungsführung konnte zudem das Geräuschniveau in der Kabine reduziert werden.

Bei der Arbeitssicherheit setzt die neue 90er-Baureihe auf zusätzliche Assistenzsysteme: Ultraschallsensoren überwachen den Heckbereich und warnen bei Rückwärtsfahrt optisch im Display sowie akustisch vor Hindernissen. Optional ergänzt eine Rückfahrkamera die Umfeldüberwachung. Die LED-Arbeitsbeleuchtung gehört zur Serienausstattung; das optionale Performance-Lichtpaket erweitert sie unter anderem um zusätzliche Scheinwerfer, eine Dimmfunktion sowie eine automatische Anpassung der Ausleuchtung an die jeweilige Arbeitssituation.

Quelle: ltm-ME, Bild: Weidemann GmbH (www.weidemann.de)

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