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Große Landmaschinen - Gefahr für Böden oder gelöstes Problem?

von und

Der Deutsche Bauernverband (DBV) veranstaltete gestern in Berlin eine Fachtagung mit dem Thema „Große Landmaschinen – Gefahr für die Böden oder gelöstes Problem“. In Vorträgen und Diskussionen wurden von Vertretern der Landwirtschaft, Wissenschaft und Landtechnik Wirkungen großer Landmaschinen auf den Boden thematisiert. Im Fokus standen vor allem technische und anbauspezifische Möglichkeiten zur Reduktion von Bodenschadverdichtungen.

„Mit dieser Fachtagung ist es gelungen, einige schwerwiegende Vorurteile gegenüber modernen großen Landmaschinen zu entkräften“, betonte der Generalsekretär des DBV, Dr. Helmut Born, nach der Veranstaltung. Die gesteigerte Effektivität durch die Größe der Maschinen trage nicht nur, wie von Kritikern dieser Maschinen geäußert, zu einer Verbesserung der Erlössituation in der Landwirtschaft bei, sondern komme auch dem Boden durch weniger Überfahrungen zugute.

Auf der Fachtagung konnte aufgezeigt werden, dass große Maschinen wie Mähdrescher und Rübenroder mit der richtigen Technik nicht per se eine Gefahr für den Boden darstellen. Nach Aussage Borns kann ihr zugegeben großes Gewicht durch breite Reifen mit geringem Luftdruck, weniger Überfahrungen der Fläche sowie angepasste Anbausysteme und die Wahl des passenden Erntetermins kompensiert werden. Eine Gefahr für die Produktion qualitativ hochwertiger Lebens- und Futtermittel sowie nachwachsender Rohstoffe aufgrund geschädigter Böden - verursacht durch große Landmaschinen - bestehe somit auch in Zukunft nicht, zeigte sich Born überzeugt.

Quelle: Deutscher Bauernverband e.V. (www.bauernverband.de)

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