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JCB erweitert sein indisches Baggerlader-Werk

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Sir Anthony Bamford, der Vorsitzende von JCB, eröffnete kürzlich offiziell das mit 60 Mio. $ erweiterte Baggerlader-Werk in Ballabgarh bei Faridabad im indischen Bundesstaat Haryana, ca. 25 km südlich von Delhi. Das Werk wurde nach Firmenangaben enorm erweitert und seine Kapazität verdoppelt, so dass JCB in diesem Werk nun nach eigenen Angaben 100 Baggerlader pro Tag herstellen kann.

Sir Anthony Bamford, Vorsitzender JCB, bei der Eröffnung des weltweit größten Baggerlader-Werks in Ballabgarh, Indien.
JCB India Ltd. ist eine Tochtergesellschaft von JC Bamford Excavators Limited, UK. In Indien befinden sich drei Produktionswerke, eins in Ballabgarh (Haryana) und zwei Werke in Pune (Maharashtra).

Sir Anthony erläuterte: „Als dieses Werk 1979 eröffnet wurde, stellte es lediglich eine kleine Produktionsstätte mit geringen Kapazitäten dar. Heute ist es das größte Baggerlader-Werk der Welt, ein Erfolg, der mich mit großem Stolz erfüllt.” Sir Anthony erinnerte daran, dass JCB seine Marktposition in Indien kontinuierlich steigern konnte. Diese Position sei nicht nur durch stetig steigende Rekordzahlen bei Baggerladern, sondern auch durch steigende Stückzahlen bei Kettenbaggern erzielt worden, die JCB seit 2007 in Indien produziere. Das neue JCB Heavy Products Werk für Kettenbagger in Pune im Bundesstaat Maharashtra stellt neben der Serie JS80, JS140, JS200 und JS210 auch Radlader und Walzen her, die auf der Eröffnungsfeier in Ballabgarh präsentiert würden. Sir Anthony weiter: „Unsere Werke in Indien gehören zu den Besten weltweit und die Produkte sind einzigartig. Ich freue mich auf die Entwicklung weiterer Baggerlader und Kettenbagger, die die Landschaft in Indien in den nächsten 30 Jahren und darüber hinaus prägen werden.”

JCB Geschäftsführer Matthew Taylor nahm ebenfalls an der Eröffnung des neuen Baggerlader Werkes teil. In seiner Begrüßungsrede erklärte er: „Vor 30 Jahren verzeichnete JCB zwei historische Ereignisse. Zum einen war das Baggerlader-Werk in Ballabgarh das erste JCB Werk, das außerhalb von Großbritannien gegründet wurde. Zum anderen war der erste Baggerlader, der in diesem Werk hergestellt wurde, zugleich auch der erste seiner Art, der jemals in Indien produziert wurde. Der JCB Baggerlader bleibt die Nummer eins in Indien. Der Baggerlader wird weiterhin unser Aushängeschild in Indien sein. Allerdings gehen wir davon aus, dass die Kettenbagger in Indien künftig an Bedeutung gewinnen. Unsere Investition von 75 Mio. $ in das Werk Pune versetzt uns in die Lage, den steigenden Bedarf an Kettenbaggern, Radladern und Walzen zu decken.”

Das Baggerlader-Werk in Ballagarh wurde nach Firmenangaben von 24.000 m² auf 33.574 m² erweitert. Diese Erweiterung umfasst Fließband, Lackieranlage, Fertigung, Logistik, Energieversorgung, Ausgangskontrolle und Testbereich. An der Eröffnung nahmen neben Kunden, Regierungsvertretern, Lieferanten, Händlern und namenhaften Honoratioren, u.a. der britische Hochkommissar für Indien, Sir Richard Stagg KCMG, teil. Nicht zuletzt war das Management von JCB India Ltd. vertreten, angeführt von Vipin Sondhi, Fabrikdirektor und Geschäftsführer von JCB India Ltd. Dieser erläuterte: „JCB hat eine führende Marktposition in Indien. Eine von zwei in Indien produzierten Baumaschinen stammt von JCB. Seit 1979 haben wir mehr als 80.000 Maschinen verkauft, ein gewaltiger Erfolg. Wir sind sicher, dass unsere Investition in die Werke Ballagarh und Pune eine enorme Kapazitätsausweitung darstellt, die uns erlaubt, weit über die Grenzen Indiens hinaus einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Infrastruktur und zur Belebung der Konjunktur beizutragen.”

Quelle: JCB J C Bamford Excavators Ltd (www.jcb.com)

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