Danach entwickelt sich der Auftragseingang mit 111.9 Mio. Euro (Vorjahr 106,8 Mio.) nach Unternehmensangaben stabil auf hohem Niveau. Ende April habe er, gerechnet über 52 Wochen, 438,9 Mio. Euro betragen, was einem Zuwachs von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche. Der Auftragsbestand summiere sich auf 92,8 Mio. Euro. Das sei ein Zuwachs von 41 Prozent gegenüber dem 1. Quartal des letzten Jahres. Die Kverneland Group bereite sich auf eine weiter verbesserte Marktlage vor.
Der Umsatz des Unternehmens, heißt es in der Mitteilung weiter, sei im 1. Quartal um 19 Prozent auf 130,2 Mio. Euro gestiegen. Alle Geschäftsbereiche und alle Vertriebsregionen hätten im 1. Quartal 2011 deutlich besser verkauft als im Jahr zuvor. Der EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) habe mit 13,6 Mio. Euro gegenüber 6,1 Mio. Euro im 1. Quartal 2010 eine besonders positive Entwicklung erreicht. Daraus ergebe sich eine EBITDA-Marge von 10,4 Prozent, die jene des Vorjahres und sogar die des 1. Quartals 2008 übertreffe (10,2 Prozent).
Das Netto-Umlaufvermögen der Kverneland Group habe sich um 10,5 Mio. Euro auf 108 Mio. Euro (Vj. 119,2 Mio.) reduziert. Das neue Montagewerk in Daquing, China, heißt es ergänzend, habe planmäßig am 1. März seine Arbeit aufgenommen und unmittelbar Verkäufe und Gewinne erzielt.
Wie Thomas Bortz, Geschäftsführer von Kverneland Group Deutschland im Hinblick auf die Entwicklung des laufenden Jahres ergänzend mitteilt, liegen die Wachstumserwartungen im Deutschen Markt nach zwei schwierigen Jahren deutlich im zweistelligen Bereich. Ackerbaubetriebe entwickelten bei Bodenbearbeitungs- und Sätechnikprodukten eine besonders starke Nachfrage. Auch für den Futtererntebereich ist Bortz optimistisch: „Die neuen Scheibenmähwerke werden gut angenommen und auch unsere neuen Pressen erfüllen die hohen Erwartungen und kommen sehr gut beim Endkunden an.“