„Die Meisterausbildung ist der zentrale Garant für Qualität in unseren Betrieben. Sie verbindet theoretisches Know-how mit praktischer Führungsverantwortung und schafft Vertrauen bei Kunden und Partnern“, sagt Bundesinnungsmeister Norbert Stenglein, „daher freut uns dieser neue Spitzenwert ganz besonders.“
Ulrich Beckschulte erhebt als Fachberatungs- und Informationsstelle (FIS) die jährlichen Daten und blickt ebenfalls zufrieden auf den Aufwärtstrend. Er erklärt diesen so: „Nach der Neuordnung der Meisterprüfung im Jahr 2024/25 haben einige Schulungsstätten der Handwerkskammern erstmals Meistervorbereitungskurse für unser Gewerk angeboten, andere machen dies traditionell nur alle zwei Jahre.“
Wichtig zu konstatieren sei zudem, dass 2025 erstmals über 80% (genau: 81,2%) aller Prüfungsabschlüsse an – nach dem Qualitätsstandard des LandBauTechnik-Bundesverbands – auditierten Schulungsstätten erzielt wurden.
„Es freut uns, dass die Anpassung der Meisterprüfungsverordnung und die komplette Erneuerung des Rahmenlehrplans nun nach und nach greift. Die vom LandBauTechnik-Bundesverband auditierten Meisterschulungsstätten sind mit den geänderten Anforderungen an die komplexere Technik und eine moderne Bildungsarbeit bestens vorbereitet worden und mit dem Rahmenlehrplan vertraut. Qualität setzt sich durch. Und das mit einem konsequent hohen qualitativen Standard“, führt Dr. Michael Oelck, Hauptgeschäftsführer des LandBauTechnik-Bundesverbands, aus.
Norbert Stenglein ergänzt: „Die spezialisierten Meisterkursstätten wissen, wo sie im technischen und kaufmännischen Bereich in unserem Gewerk investieren müssen. Vom modernen Personal- und Unternehmensmanager bis hin zum technischen Problemlöser, ist der Meister ein sehr gefragter Allrounder und Ansprechpartner für Mitarbeiter und Kunden in unseren Betrieben.“
„Mit 15 Bildungsträgern sind mittlerweile alle wesentlichen Akteure der führenden Anbieter der Meisterausbildung in Deutschland dabei“, führt Dr. Michael Oelck aus. „Nur wer sich auf unsere Branche spezialisiert, und mit erfahrenen Fachleuten aus unseren Branchen ausbildet, kann das verbandliche Audit bestehen und mit „vom Bundesverband LandBauTechnik empfohlen“ auftreten. Dann können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich darauf verlassen, mit einer hochwertigen Fortbildung und Ausstattung aus unserem Gewerk, ihrem beruflichen Ziel näher zu kommen.“