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MTU-Motoren für Claas Mähdrescher, Feldhäcksler und 4x4-Großtraktoren ab 2019

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Rolls-Royce und Claas haben nach Firmenangaben eine Projektvereinbarung über die Lieferung von MTU-Motoren für Agrarfahrzeuge abgeschlossen, die dem ab 2019 geltenden Emissionsstandard EU-Stufe V entsprechen werden. Claas wird die Mähdrescher Lexion und Tucano, den Feldhäcksler Jaguar und den 4x4-Großtraktor Xerion mit den weiterentwickelten MTU-Motoren der Baureihen 1000 bis 1500 ausstatten.

Rolls-Royce und Claas haben eine Projektvereinbarung über die Lieferung von MTU-Motoren für Agrarfahrzeuge abgeschlossen. Claas wird die Mähdrescher Lexion und Tucano, den Feldhäcksler Jaguar und den 4x4 Großtraktor Xerion (im Bild) mit den weiterentwickelten MTU-Motoren der Baureihen 1000 bis 1500 ausstatten.

Die MTU-Baureihen 1000, 1100, 1300 und 1500 basieren auf den Daimler-Nutzfahrzeugmotoren OM 93x und OM 47x und decken nach Unternehmensangaben einen Leistungsbereich von 100 bis 480 Kilowatt ab. Ab 2019 sollen an Claas insgesamt über alle Baureihen und Emissionsstufen hinweg 4.000 bis 5.000 Motoren pro Jahr geliefert werden.

Bernd Kleffmann, Leiter Entwicklung Systemtechnik der Claas Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH, sagt: „Bei der Motorisierung eines Großteils unserer Fahrzeuge setzen wir auch mit Blick auf die Einführung der Emissionsrichtlinie EU-Stufe V auf die bewährten Motoren aus dem Hause MTU. Wir haben bereits mehr als 10 Außenerprobungsträger mit MTU-Motoren der EU-Stufe V im Einsatz und sind damit sehr zufrieden.“
Bernd Krüper, Leiter des Geschäftsbereichs Industrial incl. Construction & Agriculture bei MTU, erklärt: „Wir freuen uns, einen der namhaftesten Hersteller von Landmaschinen für unsere vorgestellten EU-Stufe-V-Motoren gewinnen zu können. Damit setzen wir unsere jahrelange, erfolgreiche Zusammenarbeit mit Claas fort.“

Die im Jahr 2019 in Kraft tretende EU-Stufe V soll neben einer weiteren Verringerung der Rußpartikelmasse zusätzlich eine Begrenzung der Zahl an Rußpartikeln vorschreiben. Diese Verschärfung der Emissionsgrenzwerte erfüllen die Motoren laut Rolls-Royce Power Systems insbesondere mit einem zusätzlichen Dieselpartikelfilter und durch innermotorische Weiterentwicklungen, die auch den Kraftstoffverbrauch senken sollen.

Quelle: Rolls-Royce Power Systems AG (www.rrpowersystems.com)

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