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Pöttinger – mit Partnerschaft weiter auf Erfolgskurs

von und

Das Geschäftsjahr 2005/2006 ist für Pöttinger auch gleichzeitig ein Jubiläumsjahr: 135 Jahre Erfahrung in der Landtechnik. Die kräftige Steigerung des Gesamtumsatzes auf 171 Mio. Euro unterstreicht den Erfolgskurs des Unternehmens. Mit 986 engagierten Mitarbeitern und einem weltweiten Vertriebspartnernetz konnte ein Wachstum von 10 Prozent, erneut ein Umsatzrekord für das Familienunternehmen, erzielt werden.

Geschäftsleitung Dipl.-Ing. Klaus Pöttinger, Mag. Heinz Pöttinger.
Pöttinger-Werk Grieskirchen.

Der Grünlandbereich ist mit 77 Prozent des Landtechnik-Umsatzes der mit Abstand wichtigste Umsatzträger, gefolgt von der Bodenbearbeitung mit

14 Prozent. In allen drei Sparten konnte Pöttinger im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum erzielen: in der Bodenbearbeitung 3,2 Prozent, im Grünland 10,8 Prozent und im Original-Teile-Geschäft 12,7 Prozent. Der Gesamtumsatz je Mitarbeiter erhöhte sich um 3,4 Prozent auf rund 173.000 Euro.

Das kräftige Umsatzplus geht zum größten Teil auf das starke Wachstum des Auslandsgeschäftes zurück. Pöttinger erzielte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine Maschinen-Exportquote von 83 Prozent und erwirtschaftete aus internationalem Vertrieb rund 136,5 Mio. Euro. Neben den europäischen Märkten fasst das Familienunternehmen auch in Australien und Neuseeland kräftig Fuß und bearbeitet die Märkte in bereits bekannter Pöttinger-Tradition.

Der internationale Erfolg des Unternehmens ist auf seine umfangreiche Produktpalette im Grünland und der Bodenbearbeitung zurückzuführen. Durch die rege Innovationstätigkeit des Unternehmens sowie die über 40-jährige Erfahrung im Segment Ladewagen ist Pöttinger heute Weltmarktführer. Die Pöttinger Hochleistungstechnik gibt dem Ladewagenverfahren in vielen Märkten weltweit einen starken Aufwind. Die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens und die damit verbundene Steigerung des Unternehmenserfolges der landwirtschaftlichen Betriebe lassen auf weiteres Zukunftspotential schließen.

Aber nicht nur die Grünland-Sparte beschert dem Unternehmen das Wachstum, sondern auch der Bereich Bodenbearbeitung und Sätechnik. Besonders expansiv war die Entwicklung hier in den osteuropäischen Ländern wie zum Beispiel in Polen und der Ukraine.

Seinem Ruf als technisch innovativer Vorreiter wird Pöttinger auch im Elektronik-Bereich mit dem ISOBUS-System gerecht: mehr als 2.500 ISOBUS-fähige Maschinen (Ladewagen, Mähwerke, Sämaschinen und Pflüge) wurden in den vergangenen Jahren ausgeliefert.

Rund 62 Prozent des Landtechnik-Umsatzes werden in den fünf Ländern Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweiz und Tschechien erzielt. Die Kunden vertrauen hier schon seit Jahren erfolgreich auf Pöttinger Landtechnik.

Die „Top Fünf“-Umsatzzuwachsländer in Bezug auf den absoluten Maschinenumsatz im Vergleich zum Vorjahr sind Deutschland, Ukraine, Polen, England und Tschechien.

Im Bereich Grünland verzeichnen die Sparten Mäher 14,6 Prozent Zuwachs gegenüber dem letzten Wirtschaftsjahr, Ladewagen 7,5 Prozent und Schwadkreisel 6,7 Prozent Steigerung. Im Bereich Bodenbearbeitung sind die absoluten Highlights Grubber und Scheibeneggen mit 61,3 Prozent Zuwachs sowie Sätechnik mit 33,1 Prozent.

Der österreichische Landwirt setzt konsequent auf Landtechnik aus Österreich und beschert Pöttinger trotz bereits hohem Umsatz-Niveau wiederum ein Wachstum von 5,3 Prozent. Bemerkenswert ist die Entwicklung in der Sparte Grünland mit plus 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In Deutschland konnte das Geschäft insgesamt um 7,3 Prozent gesteigert werden. Die Bodenbearbeitung zeigte ein kräftiges Plus von 19,9 Prozent, der Grünlandbereich von 4,9 Prozent. Das Wachstum ist wesentlich auf Investitionen in die Kundennähe zurückzuführen, wie beispielsweise in den Stützpunkt Nord in Recke.

Ein Anstieg von plus 18,9 Prozent in der Sparte Grünland des tschechischen und slowakischen Marktes zeigt den osteuropäischen Wachstumskurs des Unternehmens auf. In Tschechien ist Pöttinger bereits die klare Nummer 1.

Frankreich gelang es im derzeit schwierigen Umfeld erneut zu wachsen: plus

5,3 Prozent in der Sparte Grünland sowie 5,0 Prozent in der Bodenbearbeitung. Damit belegt Frankreich den Platz drei im Länderranking nach Maschinenumsätzen.

„Innovationen, die das Leben der Kunden leichter machen.“ Unter diesem Aspekt entwickelt Pöttinger sein Produktprogramm permanent weiter. Engagierte Mitarbeiter, die großteils selbst ihre Wurzeln in der Landwirtschaft haben, kennen die Anforderungen an Landmaschinen aus eigener Erfahrung. Diese Ideenpotentiale werden auch im Rahmen des hausinternen Pöttinger-Verbesserungsprozesses (PVP) geweckt und genützt.

Die Kombination aus diesem Mitarbeiter-Know-how und der permanenten Einbindung der Erfahrungen und Wünsche der Anwender ist Garant für kundennahe, marktgerechte Lösungen. Wirtschaftlichkeit, Boden- und Futterschonung sowie intelligente Landtechnik stehen bei der Maschinenentwicklung im Zentrum. Auch ein attraktives Design ist Teil der Philosophie. Eine Pöttinger Maschine ist schließlich nicht nur ‚Arbeitsgerät’, sondern vermittelt auch Freude.

Die Geschäftsführer Heinz und Klaus Pöttinger blicken voller Optimismus in die Zukunft: „Pöttinger wird seine Kompetenz als führender Anbieter für marktgerechte und prozessorientierte Lösungen im Ackerbau wie im Grünland weiter stärken. Die Weltmarktführerschaft im Ladewagensegment, die Vorreiterrolle im Bereich der Frontmähwerke sowie die langjährige Erfahrung im Bereich Bodenbearbeitung und Sätechnik sprechen für weiteres Wachstum des Unternehmens im kommenden Wirtschaftsjahr.“

Quelle: Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH (www.poettinger.at)

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