Die Ernte des Holzes erfolgt in der Regel alle 2-4 Jahre; vorzugsweise in den Wintermonaten, wenn die Bäume kein Laub tragen. Die Wurzelstöcke verbleiben dabei im Boden und treiben im Frühjahr nach der Ernte erneut aus. Dadurch kann eine Standzeit von ca. 20-25 Jahren erreicht werden. Der Einsatz von Pflanzenschutzmittel ist extrem gering – gedüngt wird maximal im ersten Jahr. Eine organische Düngung wird lediglich alle drei Jahre nach der Ernte durchgeführt. Aufgrund dieser extensiven Bewirtschaftung sind die Kurzumtriebsplantagen eine äußerst ökologische Anbauform mit der ein umweltschonender Brennstoff bereitgestellt wird.
Die Schwierigkeit lag bisweilen in der arbeitsintensiven Ernte und Verarbeitung von Holz. New Holland hat sich dieser neuen Herausforderung gestellt und den Erntevorsatz 130 FB für den Feldhäcksler FR9000 entwickelt, der bereits zur Agritechnica 2009 vorgestellt wurde (siehe Artikel „Neue Vorsatzgeräte für die New Holland Feldhäcksler FR9000“). Nach erfolgreichen Tests wurde der Erntevorsatz bereits mehrfach in Deutschland verkauft und befindet sich erfolgreich im Praxiseinsatz.
Dieser spezielle Vorsatz ist nach Herstellerangaben in der Lage Energieholz mit einem Stammdurchmesser von bis zu 15 cm zu ernten. Maschinenseitig ist kein Umbau notwendig. Eingesetzt wird der Feldhäcksler FR9000 im Holzeinsatz in der Grasspezifikation. Unterschiedliche Hackschnitzellängen G30, G50 oder G100 können maschinenseitig eingestellt werden.
Langfristig ermöglicht der Erntevorsatz 130 FB eine zusätzliche Einsatzmöglichkeit für alle New Holland Feldhäcksler während der Wintermonate. Lohnunternehmer können so ihre Maschinen noch besser auslasten und eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen. New Holland verweist zudem auf die Werbewirksamkeit des FR9000 im Holzeinsatz: Ein Feldhäcksler, der in der Standardspezifikation in der Lage ist Holz zu häckseln, ist, so New Holland, auch garantiert massiv genug für die Ernte im Gras, GPS und Mais...