• Agritechnica 2025   • Traktoren   • Erntemaschinen   • Bodenbearbeitung   • Bestellung und Pflege   • Düngung und Pflanzenschutz   • Grünland und Futterernte   • Hof- und Stalltechnik   • Forst, Garten und Kommune   • NawaRo und erneuerbare Energie   • Sonstige Landtechnik   • Landtechnik allgemein   • DLG Testberichte   • Vereine und Hobby   • Geschichte und Geschichten   • Messen und Veranstaltungen   • Mitteilung der Redaktion   • Agritechnica Neuheiten Archiv   • Artikel nach Hersteller/Marke 
 
 Los!

Besser Mischen bei der Biogaserzeugung: Das BIO-ROXX-Modul von Wangen Pumps

von

Mit dem BIO-ROXX-Mischmodul von Wangen Pumps sollen Gülle, Maissilage oder organische Abfälle zu einer feinen, gleichmäßigen Masse vermischt und der Lufteintrag minimiert werden, um den empfindlichen anaeroben Gärprozess zu schützen; Feststoffe wie Steine oder Holz werden entfernt, bevor sie in den Fermenter gelangen können. Das BIO-ROXX-Mischmodul von Wangen Pumps wurde für Anlagen mit 1 bis 10 MW konzipiert und soll hochreines Biomethan bewirken, das die Netzvorgaben erfüllt.

Das Wangen BIO-ROXX-Modul von Wangen Pumps wird zwischen Feststoffeintrag, Flüssigkeitseintrag und Fermenter installiert, und vermischt dort alle Komponenten zu einem homogenen Substrat.

Das Wangen BIO-ROXX-Modul wird zwischen Feststoffeintrag, Flüssigkeitseintrag und Fermenter installiert, um dort alle Komponenten zu einem homogenen Substrat zu vermischen, das im Fermenter schneller abgebaut werden kann, wodurch die Gasproduktion Wangen zufolge früher beginnt und effizienter läuft.

Eine durchdachte Rührtechnik innerhalb der Mischkammer des BIO-ROXX-Moduls soll verhindern, dass sich faserige Stoffe an der Oberfläche ablagern und sogenannte Schwimmschichten bilden – ein häufiges Problem in Biogasanlagen. Das Substrat bleibe dünnflüssiger, lässt sich besser verarbeiten und die Rührwerke im Fermenter werden entlastet, wodurch Energie gespart und der Verschleiß gesenkt wird.

Nach Herstellerangaben kann das Wangen BIO-ROXX-Modul Substrate mit einem Trockensubstanzanteil von bis zu 18 % verarbeiten – und das mit über 85 m³ pro Stunde. Fremdkörper wie Steine oder Metallteile sinken im Modul zu Boden und werden zuverlässig gesammelt, bevor sie Schäden verursachen können. So bleibt der Fermenter sauber, und Wartungen oder Stillstände würden deutlich reduziert. Wangen betont die Einsatzflexibilität des Mischmoduls (Maissilage, Stroh, Mist oder Küchenabfälle), das das System bei besonders langen Fasern mit Zerkleinerern wie Hammermühlen kombiniert werden könne, um den Betrieb weiter zu optimieren. Das robuste Stahlgehäuse und die durchdachte Konstruktion sorgten dafür, dass das Modul auch bei hohen Temperaturen oder mit schwierigen Materialien zuverlässig arbeitet – sowohl in mesophilen als auch thermophilen Prozessen.

Quelle: ltm-ME, Bild: Pumpenfabrik Wangen GmbH (www.wangen.com)

Dieser Artikel gefällt Dir? Dann unterstütze uns doch über die Kaffeekasse!