Das Wangen BIO-ROXX-Modul wird zwischen Feststoffeintrag, Flüssigkeitseintrag und Fermenter installiert, um dort alle Komponenten zu einem homogenen Substrat zu vermischen, das im Fermenter schneller abgebaut werden kann, wodurch die Gasproduktion Wangen zufolge früher beginnt und effizienter läuft.
Eine durchdachte Rührtechnik innerhalb der Mischkammer des BIO-ROXX-Moduls soll verhindern, dass sich faserige Stoffe an der Oberfläche ablagern und sogenannte Schwimmschichten bilden – ein häufiges Problem in Biogasanlagen. Das Substrat bleibe dünnflüssiger, lässt sich besser verarbeiten und die Rührwerke im Fermenter werden entlastet, wodurch Energie gespart und der Verschleiß gesenkt wird.
Nach Herstellerangaben kann das Wangen BIO-ROXX-Modul Substrate mit einem Trockensubstanzanteil von bis zu 18 % verarbeiten – und das mit über 85 m³ pro Stunde. Fremdkörper wie Steine oder Metallteile sinken im Modul zu Boden und werden zuverlässig gesammelt, bevor sie Schäden verursachen können. So bleibt der Fermenter sauber, und Wartungen oder Stillstände würden deutlich reduziert. Wangen betont die Einsatzflexibilität des Mischmoduls (Maissilage, Stroh, Mist oder Küchenabfälle), das das System bei besonders langen Fasern mit Zerkleinerern wie Hammermühlen kombiniert werden könne, um den Betrieb weiter zu optimieren. Das robuste Stahlgehäuse und die durchdachte Konstruktion sorgten dafür, dass das Modul auch bei hohen Temperaturen oder mit schwierigen Materialien zuverlässig arbeitet – sowohl in mesophilen als auch thermophilen Prozessen.