Die maximale Eingangsspannung der MT-Wechselrichter liegt bei 900 Volt. Damit lassen sich noch längere Modulstränge realisieren als bisher, was den Verkabelungsaufwand und die Leitungsverluste weiter reduziert und die Flexibilität erhöht. Das neuartige Multitracking- beziehungsweise Multistringkonzept ermöglicht darüber hinaus den Anlagenbau auf Dächern mit unterschiedlicher Fläche, Ausrichtung und Neigung mit nur einem Wechselrichter. Je nach Modell verfügen die neuen SolarMax-Wechselrichter über zwei respektive drei MPP-Tracker sowie entsprechend viele String-Anschlüsse. Der Europäische Wirkungsgrad der Wechselrichter liegt nach Herstellerangaben bei 97,5 Prozent.
Sputniks Entwickler haben auch das Kühlkonzept weiter optimiert. Bis zu Umgebungstemperaturen von 50 Grad Celsius arbeiten die Wechselrichter noch bei voller Nennleistung. Durch die Schutzart IP54 lassen sie sich sowohl im Innen- als auch Außenbereich installieren. Das geringe Gewicht (39 beziehungsweise 42 kg) sowie eine im Lieferumfang enthaltene Montageplatte vereinfachen dabei die Installation. DC-Trennschalter, Grafikdisplay mit integriertem Datenspeicher, ein Statusmeldekontakt sowie die gewohnten Kommunikationsschnittstellen RS485 und Ethernet sind bereits integriert. Über die Kommunikationsschnittstellen können MT-Wechselrichter jederzeit problemlos mit den MaxComm-Komponenten – etwa der grafischen Anzeigeeinheit MaxVisio oder dem Datenlogger MaxWeb xp – erweitert werden.
Die neuen Wechselrichter sind vom VDE-Institut zertifiziert und tragen das GS-Prüfzeichen. Eine Verlängerung der fünfjährigen Standardgarantie ist optional auf zehn beziehungsweise zwölf Jahre möglich.