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Fliegl zeigt Nachrüst-Wiegesystem Axle Weighing System

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Das neue Fliegl Axle Weighing System (AWS) ist ein Nachrüst-Wiegesystem mit höchster Präzision, das in Compact-Abschiebewagen, Alu-Tec-Abschiebewagen, Kippern und nach Unternehmensangaben auch in Fahrzeugen anderer Hersteller nachgerüstet werden kann. Fliegl unterstreicht, dass seine Genauigkeit immer gleich hoch sei.

Das neue Nachrüst-Wiegesystem Fliegl Axle Weighing System (AWS) kann Achs- und Stützlast getrennt anzeigen. Diese Funktion kann die Sicherheit steigern, indem sich Überladungen verhindern lassen.
Das neue Fliegl AWS arbeitet mit mehreren Wiegeelementen. Zwischen Achsen und Federn befinden sich Wiegeelemente, die den Druck messen.
Zwischen Zugöse und Deichsel misst beim neuen Fliegl AWS ein Wiegeelement die Scherung. AWS kann laut Fliegl mit allen blattgefederten Fahrzeugen und verschiedenen Anhängerkupplungen (Piton-fix, Kugelkopf, Hitch) kombiniert werden.

Grundsätzlich hat Fliegl schon seit längerem das Wiegesystem FWS im Sortiment, mit dessen Messgenauigkeit der Hersteller auch sehr zufrieden ist. Einziger Wermutstropfen: Das mit einem Doppelrahmen arbeitende FWS ist nicht nachrüstbar. Dieser Herausforderung stellt Fliegl nun das digitale AWS entgegen, das laut Fliegl hochpräzise Wiegedaten liefert. Neben dem Vorzug, dass es auf zahlreichen Fahrzeugen einsetzbar ist, auf denen bislang keine hinreichend genaue Wiegung möglich war, kann AWS außerdem Achs- und Stützlast getrennt anzeigen. Diese Funktion kann die Sicherheit steigern, indem sich Überladungen verhindern lassen.

Realisiert wird dies durch die Verwendung mehrerer Wiegeelemente im Fliegl AWS. Zwischen Zugöse und Deichsel misst ein Element die Scherung und zwischen den Achsen und den Federn (zwei pro Achse) befinden sich weitere Wiegeelemente, die den Druck messen. Verarbeitet werden die erhobenen Daten direkt in den digitalen Wiegezellen und anschließend via ISOBUS an Zugfahrzeug und Rechner übertragen; Fliegl AWS bietet einfache Diagnosemöglichkeiten. Fliegl unterstreicht, keine Verschleißteile zu nutzen, um den Wiegevorgang durchzuführen, was im Falle des Austauschs beispielsweise der Zugöse den Reparaturaufwand senkt, da die Elektronik nicht getauscht werden muss.

Da Fliegl AWS digital misst, ohne Zusatzrahmen, Verteilerkasten, Rekalibrierung, hydraulische Federung oder Luftfederung, kann es nach Herstellerangaben auf Fahrzeugen der meisten Hersteller eingesetzt werden. AWS kann laut Fliegl mit allen blattgefederten Fahrzeugen und verschiedenen Anhängerkupplungen (Piton-fix, Kugelkopf, Hitch) kombiniert werden. Fliegl gibt an, AWS liefere wesentlich präzisere Wiegedaten als Wettbewerbs-Systeme: Die Messungenauigkeit von indirekt messenden Systemen, die auf hydraulischer oder Luftfederung basieren, betrage etwa drei Prozent, die des Fliegl AWS bei unter einem Prozent.

Fliegl ist überzeugt, präzise digitale Wiegedaten seien wichtiger denn je, da sie die Grundlage für eine lückenlose Transport-Dokumentation, zum Beispiel bei der Ernte darstellen und insbesondere für Lohnunternehmen Abrechnungsklarheit erlauben.

Quelle: ltm-ME, Bilder: Fliegl Agrartechnik GmbH (www.fliegl.com)

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