„Trotz deutlich gesunkener Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Rohstoffe und begrenzter Mittel für die Finanzierung haben sich viele deutsche Landwirte entschlossen, in innovative Technik zu investieren – vor allem im Gefolge der Agritechnica, bei der John Deere Produkte mit einer Gold- und fünf Silbermedaillen ausgezeichnet wurden“, sagte dazu Helmut Korthöber, Geschäftsführer des deutschen John Deere Verkaufshauses. „Mit nahezu 54.000 Traktoren haben sich in den letzten 10 Jahren in Deutschland Kunden in 7.500 Fällen eher für einen John Deere Traktor entschieden anstatt für ein Produkt unseres nächsten Mitbewerbers.“
Als nach eigenen Angaben Deutschlands größter Landtechnikhersteller beschäftigt John Deere an fünf Standorten in der Bundesrepublik über 6.000 Mitarbeiter. Trotz der Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise erzielten die deutschen John Deere Unternehmensteile nach Firmenangaben im Geschäftsjahr 2009 (31. Oktober) nach einem Rekordjahr 2008 noch einen Umsatz von 2,35 Mrd. Euro (2,88 Mrd. Euro).
Dass das Unternehmen auch künftig auf den Standort Deutschland setzt, untermauern, so John Deere, kontinuierliche Investitionen von zuletzt 79 Mio US-$ (75 Mio US-$). Derzeit investiert John Deere unter anderem in die Errichtung seines europäischen Technologie- und Innovationszentrums, das in Kaiserslautern als 6. Standort des Konzerns in Deutschland im Frühjahr dieses Jahres seine Arbeit aufnehmen soll.
*Marktanteilsdaten für Traktoren basieren in Deutschland auf Zulassungszahlen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) in Flensburg. Der Markt für Traktoren umfasst laut VDMA Fachverband alle in einem Kalenderjahr zugelassenen Traktoren ab 0 PS, ungeachtet ihres Einsatzzwecks in verschiedenen Wirtschaftszweigen.