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John Deere zeigte vollelektrischen Traktor-Prototyp E-Power

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Mit dem neuen vollelektrischen Traktor-Prototypen E-Power, der für Spezialanwendungen wie Obst- und Weinbau, kommunale Einsätze sowie Tierhaltungsbetriebe konzipiert wurde, rückt John Deere die Zukunft seiner Antriebstechnologien ins Rampenlicht.

Großes Interesse rief auf der Agritechnica 2025 die Vorstellung des vollelektrischen Traktor-Prototyps John Deere E-Power hervor. Angetrieben wird der E-Power von Kreisel-Hochleistungsbatterien.

Der auf der Agritechnica 2025 präsentierte Traktor-Prototyp John Deere E-Power verfügt über einen modularer Aufbau, der sich in Batteriekapazität, Kabine, Achskonfiguration und Bereifung flexibel anpassen lässt. Der John Deere E-Power liefert nach Unternehmensangaben 96/130 kW/PS Dauerleistung und kann dieselben Aufgaben wie ein vergleichbarer Dieseltraktor übernehmen – jedoch vollständig emissionsfrei. Je nach Einsatzszenario können bis zu fünf Hochleistungsbatterien vom österreichischen Hersteller KREISEL Electric (an dem John Deere 2022 die Mehrheitsbeteiligung erworben hat) integriert werden. Die Technologie basiert auf dem patentierten Zell-Immersionskühlsystem und einem dynamischen Leistungsmanagement, das sowohl Energieeffizienz als auch Lebensdauer der Batterien optimieren soll.
Zu den praktischen Vorteilen des Prototyps zählen ein sofort verfügbares volles Drehmoment, ein deutlich reduzierter Geräuschpegel, geringerer Wartungsbedarf und eine vereinfachte Bedienung. Der E-Power Traktor bleibt vollständig kompatibel mit gängigen Anbaugeräten und ist an das John Deere Operations Center angebunden – inklusive Ferndiagnose, Laufzeitüberwachung, Lademanagement und datenbasierter Einsatzplanung.

Der Prototyp ist eingebettet in John Deeres mehrgleisige Strategie, alternative Antriebe voranzutreiben. Das Unternehmen entwickelt weiterhin effiziente Verbrennungsmotoren und setzt parallel auf erneuerbare Kraftstoffe wie Biodiesel, HVO und andere paraffinische Dieselalternativen. Beispielsweise sind John Deeres Stage V-Motoren gemäß EU-Vorgaben für Mischungen bis zu B8 (8 % Biodieselanteil) freigegeben, Final Tier 4/Stage IV sowie Interim Tier 4/Stage III B Motoren unterstützen Mischungen bis B30 und Tier 3/Stage III A und ältere Motorengenerationen können mit B100 (100 % Biodiesel) betrieben werden. Voraussetzung ist die Einhaltung der Qualitätsnormen ASTM D6751 oder EN 14214, um eine zuverlässige Motorfunktion sicherzustellen. Regenerativer Dieselkraftstoff, insbesondere hydrierte Pflanzenöle (HVO), stellt eine weitere emissionsarme Kraftstoffoption dar. Als paraffinischer Dieselkraftstoff kann HVO sowohl als Beimischung als auch in Reinform ohne technische Anpassungen am Motor verwendet werden. John Deere Motoren sind nach Herstellerangaben kompatibel mit regenerativen Dieselkraftstoffen gemäß den Spezifikationen ASTM D975, EN 590 oder EN 15940. Die hohe Energiedichte und geringe CO₂-Intensität machen diesen Kraftstoff besonders relevant für europäische Märkte mit Fokus auf Dekarbonisierung.
Ergänzt wird das Portfolio durch modulare Elektrifizierungskonzepte auf Basis der KREISEL-Batterietechnologie.

Quelle: ltm-ME

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