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Mehr als 100 Eicher-Schlepper treffen sich im österreichischen Anthering

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Eicher-Traktoren erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch im benachbarten europäischen Ausland, wie etwa in Österreich, wo sich sieben Mitglieder der Eicher Freunde Schwarzwald e.V. – dem mitgliederstärksten und wohl engagiertesten Verein der Eicher-Szene – zu einer Art Regionalgruppe, den Eicherfreunden Österreich, zusammengefunden haben.

Anfang der 1950er-Jahre machten sich einige Hersteller Gedanken zur Mechanisierung und Rationalisierung der Futterbergung. Das Ergebnis dieser Überlegungen hieß bei Eicher „Rekordlader“ und wurde ab 1953 im Eicher-Werk Dingolfing produziert.
Der Feldhäcksler galt in den 1950er- und 1960er-Jahren als die Schlüsselmaschine zur Mechanisierung der Futterernte. Für die zahlreichen Betriebe, die nicht über einen Traktor mit der für den Häckslereinsatz notwendigen Antriebsleistung verfügten, entwickelte Eicher aus dem Rekordlader den Schneidlader, für den die mindestens erforderliche Schlepperleistung mit lediglich 14 PS angegeben wurde. Beim Schneidlader wurde das Futter mittels eines Fördergebläses auf den Transportanhänger befördert, geschnitten wurde es bei der Ursprungsausführung (im Bild hinten)...
... durch einen vor dem Gebläse angeordneten Satz rotierender Schneidscheiben. Später wurde die Schneideinrichtung...
... dann im Fördergebläse integriert. Eine Technik, wie man sie ähnlich auch von stationären Futtergebläsen kennt.
Mit dem Schwemmregner hatte Eicher ab Ende 1963 auch einen Güllewagen im Programm. Lediglich ein Exemplar dieser wohl seltensten und unbekanntesten Eicher-Landmaschine hat bis heute überlebt.
Die Konstruktion des Eicher Schwemmregners darf man wohl durchaus als etwas ungewöhnlich bezeichnen, verwendete Eicher für seinen Pumptankwagen mit einem Fassungsvermögen von 2.700 Liter doch eine Kreiselpumpe, die nicht selbstansaugend arbeitet. Die Kreiselpumpe...

Bereits zum zweiten Mal organisierte Engelbert Kühleitner von den Eicherfreunden Österreich nun in Anthering bei Salzburg, unweit zur Grenze nach Deutschland, ein Eicher-Treffen. Konnten beim ersten Treffen etwa 50 Eicher-Traktoren gezählt werden, so waren bei der diesjährigen Veranstaltung am 22. Juni bereits mehr als 100 Eicher-Traktoren zu sehen. Erwähnt werden muss an dieser Stelle, dass in Anthering nicht nur Eicher-Traktoren nahezu aller Baujahre und Bauserien, sondern auch einige der inzwischen selten gewordenen Eicher-Landmaschinen gezeigt wurden, darunter auch das einzige noch existierende Exemplar des Güllewagens „Eicher Schwemmregner“. Hinzu kamen noch etwa 20 Traktoren anderer, überwiegend österreichischer Hersteller. Abgerundet wurde die absolut gelungene Veranstaltung durch eine Traktorsegnung, einen Fahrzeug-Korso durch Anthering sowie einen kleinen Teilemarkt, bei dem auch die Eicher Landmaschinen Vertriebs GmbH Präsenz zeigte, die nicht nur für die Eicher-Traktoren der jüngeren Baujahre die Ersatzteilversorgung sicherstellt, sondern sich inzwischen auch um die Nachfertigung von Teilen für Eicher-Oldtimer bemüht.

Übrigens: Die Eicher Freunde Schwarzwald e.V. feiern dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen und veranstalten zudem am 30. und 31. August ihr 5. Internationales Eicher Treffen (siehe Veranstaltungskalender). Wer mehr über die Eicher Freunde Schwarzwald e.V. erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite des Vereins unter www.eicherfreunde-schwarzwald.de.

Quelle: ltm-KE

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