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Studie bestätigt: Sensoren zur Blitzortung von Vaisala liefern präzise Messungen

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Artikel eingestellt am:
05.8.2018, 18:29

Quelle:
Vaisala GmbH
www.vaisala.com

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Eine amerikanische Validierungsstudie kommt nach Herstellerangaben zu dem Ergebnis, dass die Sensoren von Vaisala über 98 Prozent aller Erdblitze aufzeichnen. Das Sensornetzwerk orte die Einschläge dieser Erdblitze in der Hälfte aller Fälle auf weniger als 200 Meter genau. Diese Ergebnisse decken sich mit den Erfahrungen von Stephan Thern, Leiter des Blitzinformationsdienstes BLIDS von Siemens; Siemens vertraut seit 2003 auf die Messsensoren des finnischen Herstellers Vaisala.

Siemens betreibt seit 1991 ein flächendeckendes Blitzortungssystem, auf das Siemens zufolge mittlerweile mehr als 10.000 Anwender zugreifen. Mit BLIDS können Energieversorger, Anlagenbetreiber und Versicherungen live auf sämtliche Daten zugreifen, rechtzeitig Warnmeldungen herausgeben, Risiken und Störungsursachen erkennen oder auch Flughäfen schließen und die Servicetechniker von Windkraftanlagen schützen. Allein 2016 habe der Dienst in Deutschland 432.000 Blitzeinschläge registriert. Siemens setzt aktuell die neuste Generation der Vaisala-Sensoren ein. Beide Unternehmen sind zudem Partner des Gemeinschaftsprogramms EUCLID, in dem 160 miteinander verbundene Sensoren in 27 europäischen Ländern die Blitzaktivitäten aufzeichnen.

Bei seinen jüngsten Sensoren habe Vaisala weitere Fortschritte bei der Ortung von Wolkenblitzen gemacht. Studien mit Daten des amerikanischen Blitzdetektionsnetzwerks NLDN konnten bestätigen, dass die Vaisala-Sensoren den Unterschied zwischen einem Erd- und einem Wolkenblitz mit einer Genauigkeit von mehr als 90 Prozent erkennen.
„Die großen Spannungsspitzen und die Stromstärke von Erdblitzen erzeugen eine Vielzahl von Gefahren für Menschen und Güter. Aufgrund dieser Gefahren ist es für eine Vielzahl kommerzieller und industrieller Einrichtungen von großem Vorteil, die genaue Position und Stärke jedes Blitzeinschlags zu kennen“, erklärt Dr. Ryan Said, Forschungswissenschaftler bei Vaisala.

Er begründet die Wichtigkeit dieser Informationen für die Kunden von Vaisala so: „Ein Netzbetreiber möchte beispielsweise wissen, ob ein Übertragungsleitungsfehler durch einen Blitzeinschlag verursacht wurde. Oder ein Windparkbetreiber möchte die Turbinen auf Schäden hin überprüfen, nachdem ein Gewitter vorbeigezogen ist. Bei solchen Anlagen trägt die Qualität der Blitzdaten sehr zur Betriebseffizienz bei. Wenn nämlich ein Erdblitz falsch klassifiziert oder nicht genau lokalisiert wird, kann der Betreiber womöglich keine notwendige Inspektion durchführen, um nach Schäden zu suchen. Das führt wiederum zu erhöhten Ausfallzeiten.“

„Das Blitzortungssystem von Vaisala liefert die beste Performance und ist gleichzeitig robust und zuverlässig“, erklärt Stephan Thern und ergänzt: „Dank der präzisen Messtechnik können die Sensoren problemlos im Abstand von 350 Kilometern aufgestellt werden, was die Installations-, Betriebs- und Wartungskosten erheblich reduziert.“ Bis 2020 will Thern sechs neue Stationen mit Vaisala-Sensoren aufbauen und die Blitz- und Wetterdaten weiter verknüpfen, um die Zugrichtung von Gewitterfronten noch besser vorhersagen zu können.

Der Blitzinformationsdienst BLIDS von Siemens soll es Anlagenbetreibern ermöglichen, sich auf die Folgen drohender Gewitter vorzubereiten und größere Schäden oder Ausfälle zu vermeiden. Das System generiere automatisch die wichtigsten Informationen zum Gewitter. Dabei vergehen laut Siemens von der Registrierung eines Blitzes bis zur Darstellung und dem Versand der Gewitterwarnung nur einige Sekunden. Die Handhabung sei denkbar einfach, der passwortgeschützte Zugang sorge für Sicherheit.



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