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Fendt stellt neuen 800 Vario vor

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Artikel eingestellt am:
04.11.2009, 11:47

Quelle:
AGCO GmbH Fendt Marketing
www.fendt.com

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Zur Agritechnica 2009 präsentiert Fendt fünf neue Modelle der 800 Vario-Baureihe im Leistungsbereich von 200 bis 280 PS. Das komplett neue Fahrzeugkonzept vereint die Komponenten des 820 Vario mit den Technologien der Baureihe Fendt 900 Vario. Neue Maßstäbe will Fendt mit der Komfortkabine x5, einer komplett neuen Elektronik und Bedienung sowie der ersten AdBlue-Motorentechnologie am Markt, die die Abgasnorm der Stufe 3b erfüllt, setzen.

Die Baureihe 800 Vario besteht jetzt aus den fünf Modellen 819 Vario, 822 Vario, 824 Vario, 826 Vario und 828 Vario mit Nennleistungen (Herstellerangaben nach ECE R24) von 132/180 kW/PS, 147/200 kW/PS, 162/220 kW/PS, 176/240 kW/PS und 191/260 kW/PS. Die Maximalleistung (nach ECE R24) gibt Fendt für den 819 mit 147/200 kW/PS, den 822 mit 162/220 kW/PS, den 824 mit 176/240 kW/PS, den 826 mit 191/260 kW/PS und den 828 mit 206/280 kW/PS an. Der Sechs-Zylinder Deutz-Motor mit Common-Rail-Hochdruckeinspritzsystem mit 2.000 bar entspricht – ein Jahr vor der gesetzlichen Einführung – der Abgasnorm der Stufe 3b (Tier IV interim). Trotz reduzierter Stickoxid- und Partikel-Emissionen, welche durch die integrierte AdBlue Technologie erreicht werden, konnten laut Fendt sowohl der Kraftstoffverbrauch als auch der CO2-Ausstoß um fünf Prozent reduziert werden. Da die Abgasnachbehandlung mit der Harnstofflösung „AdBlue“ nach dem Verbrennungsvorgang stattfindet, soll eine sehr hohe Effizienz und Leistungsfähigkeit des Motorkonzeptes garantiert werden. Das, so Fendt, hervorragende Dynamikverhalten des Deutz-Motors mit 6,06 Litern Hubraum resultiert neben der präzisen Einspritzung zudem auch aus dem neuen Turbolader mit elektronisch geregeltem Wastegate. Der Verbrauch von „AdBlue“ beträgt nach Herstellerangaben knapp fünf Prozent des Dieselverbrauchs und somit unter zwei Prozent der Gesamtkraftstoffkosten. „AdBlue“ ist in Westeuropa flächendeckend verfügbar und auch weltweit über AGCO Parts erhältlich.

Der Antriebsstrang im neuen 800er, mit dem Vario-Getriebe ML 200 vom Vorgänger der heutigen 900-Vario-Serie, wurde unter anderem hinsichtlich des Wirkungsgrades weiter optimiert. Vor allem durch die neu entwickelte, sich nur mit Radgeschwindigkeit drehende, nasse Mehrscheibenbremse in der Hinterachse werden laut Fendt hervorragende Verzögerungswerte bei gleichzeitig minimalen Verlusten erreicht. Dadurch soll auch bei hohen Geschwindigkeiten ein hoher Wirkungsgrad in Verbindung mit reduziertem Kraftstoffverbrauch gesichert sein. Seine Endgeschwindigkeit von 60 km/h erreicht der 800 Vario bereits bei kraftstoffsparenden 1.700 Umdrehungen pro Minute.
Einen geringen Kraftstoffverbrauch soll auch die Hydraulik mit moderner LoadSensing Pumpe mit einer Förderleistung von bis zu 193 Litern pro Minute garantieren. Diese ermöglicht laut Fendt genauso wie die 1000E Sparzapfwelle reduzierte Motordrehzahlen und damit einen geringen Verbrauch. Die Hubkraft des Heckkrafthebers gibt Fendt übrigens mit stattlichen 11.110 daN an, die des Frontkrafthebers mit 5.030 daN.

Mit dem neuen 800 Vario präsentiert Fendt ein komplett neu entwickeltes Elektronik-Konzept, die Fendt Variotronic. Das neue Terminal, erhältlich in zwei verschiedenen Ausführungen, überzeugt laut Fendt durch sein bedienerfreundliches Menü mit flacher Struktur und die praktische Touch-Technologie. Erstmalig sind nun in einem Terminal die Bedienung des Traktors, die ISO-Bus-Gerätesteuerung, die Spurführung VarioGuide und die Dokumentation VarioDoc zusammengefasst und mit einer einheitlichen Bedienlogik zu steuern. Einen ausführlichen Bericht zur neuen Fendt Variotronic lesen Sie demnächst hier auf landtechnikmagazin.de.

Die x5-Kabine von Fendt, bewährt und bekannt aus der 900 Vario-Baureihe, soll auch beim 800 Vario perfekte Arbeitsbedingungen in die Realität umsetzen. Die, so Fendt, hervorragende Rundumsicht bei niedrigen Sichtlinien sowie die getönten Front- und Seitenscheiben gewährleisten entspanntes Arbeiten. Für ein angenehmes Fahrgefühl sollen zudem die Klimaautomatik, die Drei-Punkt-Kabinenfederung und das komplett neue Elektronik- und Bedienkonzept sorgen. Das gesamte Federungskonzept soll durch die serienmäßige Vorderachsfederung, die optional erhältliche pneumatische Kabinefederung sowie die Sitzfederung – optional auch aktiv gefedert – weiter optimiert werden.

Der neue 800 Vario steht laut Fendt nicht nur für hohe Leistungen und Nutzlasten, sondern auch für eine herausragende Vielseitigkeit im Einsatz, optimale Wendigkeit, überragenden Fahrkomfort sowie eine optimale Fahrsicherheit. In Verbindung mit dem neuen Vorderachs-Federungskonzept konnte die Fendt-Stability-Control (FSC) umgesetzt werden, die stabiles Kurvenverhalten gewährleisten soll. Die Basis für die hohe Stabilität des Fahrwerks und die hohen Nutzlastreserven bildet laut Fendt der robuste Gusshalbrahmen, der ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 16 Tonnen ermöglicht. Gleichzeitig soll das wartungsfreie Bremssystem, bestehend aus zwei integrierten Mehrscheibenbremsen hinten und einer Lamellenbremse auf der Kardanwelle vorne, eine hohe Fahrsicherheit durch eine hervorragende Verzögerung bieten. Erweitert wird das umfangreiche Einsatzspektrum des 800 Vario, so Fendt, durch die vielfältigen Anbauräume, die leistungsstarke Arbeitshydraulik, das umfangreiche Bereifungs- und Ballastierungskonzept sowie die optional lieferbare Rückfahreinrichtung.

Den neuen 800 Vario und weitere Neuheiten zeigt Fendt auf der Agritechnica 2009 in Halle 9, Stand E18.



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