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Agri Con Unkrautsensor erstmals im Praxiseinsatz

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Agri Con hat zur Herbstbehandlung 2009 im Wintergetreide erstmals einen Herbizid-Sensor als echtzeitfähiges System mit vier Kameras an einer handelsüblichen Feldspritze auf Praxisflächen erprobt.

Agri Con rüstete eine handelsübliche Feldspritze mit Schnellwechselhaltern für vier Kameras am Spritzgestänge aus. Somit konnten die Sensoren vor Beginn der Feldarbeit unkompliziert an der Spritze montiert werden. Über eine Ansteuerung des Terminals wurden die Teilbreiten während der Überfahrt dynamisch geschaltet.

Bereits seit einigen Jahren zeigen wissenschaftliche Untersuchungen deutlich, dass sich Ackerunkräuter von Computersystemen erkennen lassen und die damit mögliche teilflächenspezifische Herbizidanwendung nicht nur Mittel einsparen, sondern auch die Erträge steigern kann. Im bisherigen Ansatz wurden dabei stets zuerst Bilder von der Ackerfläche aufgenommen und in einem späteren Arbeitsschritt maschinell auf das Vorhandensein von Unkräutern analysiert. Daraus konnten schließlich Sollwertkarten für die Herbizidanwendung erzeugt werden.

Agri Con ist jedoch schon seit einiger Zeit federführend an der Entwicklung, Erprobung und Praxiseinführung des weltweit ersten echtzeitfähigen Systems beteiligt. Im Oktober 2009, zum Zeitpunkt der praxisüblichen Herbstbehandlungen im Wintergetreide, fanden nun die ersten Einsätze dieses Systems auf mehreren Schlägen in Sachsen statt.

Dabei wurde eine handelsübliche Feldspritze mit Schnellwechselhaltern für vier Kameras am Spritzgestänge ausgerüstet. Somit konnten die Sensoren vor Beginn der Feldarbeit unkompliziert an der Spritze montiert werden. Über eine Ansteuerung des Terminals wurden die Teilbreiten während der Überfahrt dynamisch geschaltet.

Die Bildanalyse und Unkrauterkennung findet nun nicht mehr zeitlich abgesetzt im Büro statt, sondern direkt und sofort nach der Bildaufnahme in der Kamera selbst. Hier sorgt hochintegrierte Rechentechnik dafür, das Vorhandensein relevanter Unkräuter in Echtzeit zu bestimmen und an das Terminal zu melden. Dieses wiederum steuert anhand der darin hinterlegten, agronomisch fundierten Entscheidungsregeln die Feldspritze.

Damit hat Agri Con laut eigenen Angaben einen Meilenstein bei der Entwicklung des H-Sensors, der ab 2011 als Nachrüstsatz für alle handelsüblichen Feldspritzen verfügbar sein soll, erreicht.

Quelle: Agri Con GmbH (www.agricon.de)

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