Der TSW 4190 und der TSW 5210 haben ein 4-Feder-Tandem-Aggregat. Höchsten Fahrkomfort bietet die speziell gefederte Zugdeichsel, die für die Oben- oder Untenanhängung (Hitch, Kugel, Pitonfix) leicht umzurüsten ist. An den wuchtigen Schnellläuferachsen können Radgrößen bis zu einer Abmessung von 800/45-26,5“ angebracht werden. Der TSW 6230 ist serienmäßig mit einem hydraulischen Fahrwerk ausgerüstet und kann mit einer 30.5“ Bereifung ausgestattet werden.
Die Streuaufbauten sind mit einer sehr stabilen kompakten Rahmenkonstruktion verbunden, bei der Unterrahmen, Oberrahmen, Seitenwände und Rungen fest miteinander verschweißt sind. Der Gesamtaufbau besteht aus einer konisch gefertigten Ganzstahlwanne und extra breiter Brücke mit hoher Ladekapazität. Diese Aufbaukonstruktion soll ein leichteres Arbeiten und bei steigenden Dieselpreisen einen erheblichen Diesel-Spar-Effekt garantieren.
Der Antrieb des Transportbodens wird von einem Hydromotor in Verbindung mit einem Vorschubgetriebe vorgenommen. Vier hochfeste Rundstahlketten, 14 x 50 mm (Gesamtbruchlast: 100 t je Maschine), an denen massive, griffige nach oben geschlossene Mitnehmerleisten angeschraubt sind, transportieren das Streugut zur Vorzerkleinerung an ein Spezial-Fräswerk. Der hydraulisch einstellbare, senkrechte Dosierschieber sorgt hierbei für gleichmäßige Mengenzufuhr des Materials zu den Fräswalzen. Bewährt hat sich laut Bergmann der kettenlose Kardan-Antrieb für die Streuwalzen. Dieser hat weniger Verschleiß und benötigt weniger Wartung.
Vielfältige Sonderausstattungen, wie zum Beispiel das langjährig erfolgreich einsetzte 3-Walzen-Streuwerk mit einem lichten Durchgang von 1,80 m, sollen für jeden Kunden und jedes Einsatzgebiet die passende Maschine garantieren. Durch zusätzliche Aufsätze können ca. 30 m³ Streugut geladen werden. Auf Wunsch können alle Bergmann Streuwagen der S-Serie mit einer elektronischen Steuerung und computergesteuerten Streumengenregulierung oder weiteren Extras ausgerüstet werden.