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Spezielle Düngetechnik von Kotte für präzise Gülleapplikation in Exaktversuchen

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Der Einsatz von Gülle bzw. Gärsubstraten aus Biogasanlagen nimmt an Umfang und Bedeutung erheblich zu. Stark steigende Mineraldüngerpreise führen dazu, dass Güllesubstrate im Pflanzenbau immer effizienter und umweltschonender eingesetzt werden müssen. Aus dieser Situation heraus wenden sich viele Forschungseinrichtungen erneut diesem Thema zu. Das Problem: In den nach wissenschaftlichen Prinzipien aufgebauten Feldversuchen muss die Applikation mit hoher Präzision auf ca. 30 m² großen Parzellen erfolgen. Exakte Längs- und Querverteilung sowie eine geforderte Spannweite der Ausbringmengen zwischen 10 und 50 m³ stellen dabei sehr hohe Herausforderungen an die Technik.

In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Soest hat Kotte Landtechnik ein rechnergestütztes Applikationsgerät für die exakte Gülleausbringung in Parzellenversuchen gebaut.
Das Gerät der Firma Kotte ist als Heck-Anbaugerät mit einem Tankvolumen von 1.700 l ausgelegt. Bei dem Tank handelt es sich unverkennbar um den Behälter einer Pflanzenschutzspritze von Lemken.
Die gesamte Technik wird über die Schlepperzapfwelle mit Energie versorgt und mittels bordeigenem Hydrauliksystem inklusive eigenem Ölvorratstank sowie umfangreicher Steuer und Regelungstechnik präzise und sicher gesteuert.
Das Kotte Gülle-Applikationsgerät verfügt über eine Drehkolbenpumpe VX 136-105 Q von Vogelsang mit einer Pumpenleistung von maximal 1.200 l/min.
Der Vogelsang Schleppschlauchverteiler SwingUp mit 6 m Arbeitsbreite am Kotte Gülle-Applikationsgerät ist mit der pneumatischen Teilbreitenschaltung ComfortFlowControl ausgestattet. Jeder Schlauch ist einzeln abschaltbar so dass die Versuche in sehr variablen Systemen angelegt werden können.

Bereits im Oktober 2010 hat die Firma Kotte Landtechnik aus Rieste in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Soest erstmals ein rechnergestütztes Applikationsgerät für Gülle in Exaktversuchen gebaut, das nach vorgegebener Applikationskarte eine sehr schnelle und ständige Mengenanpassung im Non-Stop-Betrieb ermöglicht.

Das Gerät der Firma Kotte ist als Heck-Anbaugerät mit einem Tankvolumen von 1.700 l ausgelegt. Bei dem Tank handelt es sich um den Behälter einer Pflanzenschutzspritze von Lemken. Die gesamte Technik wird über die Schlepperzapfwelle mit Energie versorgt und mittels bordeigenem Hydrauliksystem sowie umfangreicher Steuer und Regelungstechnik präzise und sicher gesteuert. Ein Bedienterminal auf dem Schlepper dient als zentrale Steuereinheit zur gezielten Applikation von Gülle auf die entsprechenden Parzellen. Integriert wurde eine Drehkolbenpumpe VX 136-105 Q von Vogelsang mit einer Pumpenleistung von maximal 1.200 l/min, ein eigener Ölvorratstank sowie ein Vogelsang Schleppschlauchverteiler SwingUp mit 6 m Arbeitsbreite. Der Schleppschlauchverteiler ist mit der pneumatischen Teilbreitenschaltung ComfortFlowControl ausgestattet. Jeder Schlauch ist einzeln abschaltbar so dass die Versuche in sehr variablen Systemen angelegt werden können.

Das Gerät wurde erstmals am 25.01.2011 anlässlich der 42. DLG-Technikertagung in Soest dem Fachpublikum vorgestellt. Reges Interesse fanden die Vorträge, die sich mit neuen Standards zur Anlage und Durchführung von „Gülleversuchen“ beschäftigten und sich mit der vorgestellten Technologie umsetzen lassen.

Quelle: Kotte Landtechnik GmbH & Co. KG (www.kotte-landtechnik.de)

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