Frerk gehört, so Deutz, mit sieben Standorten in Deutschland zu den technologisch führenden Systemintegratoren für Diesel- und Gas-Notstromanlagen und ist insbesondere im anspruchsvollen und stark wachsenden Segment der Rechenzentren etabliert. Das Unternehmen liefert dabei nicht nur Stromgeneratoren, sondern schlüsselfertige Anlagen, die im Falle eines Ausfalls ohne Unterbrechung die Stromversorgung aufrechterhalten und damit die hohen Anforderungen erfüllen, die Betreibende von Rechenzentren, Krankenhäusern und andere kritischer Infrastruktur an Notstromsysteme stellen.
Nach erfolgreicher Integration des 2024 erworbenen US-Herstellers von Stromgeneratoren Blue Star Power Systems schafft Deutz mit der Übernahme von Frerk nach eigenen Angaben ein global skalierbares Portfolio im Bereich dezentraler Energieversorgung. Deutz bringt, so das Unternehmen, seine führende Motoren- und Systemkompetenz, Industrialisierungsfähigkeit sowie ein weltweit etabliertes Service- und Händlernetz ein. Damit setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben konsequent seine Strategie fort, sich breiter aufzustellen und unabhängiger vom zyklischen Geschäft mit Verbrennungsmotoren zu machen – mit einem klaren Fokus auf wachstumsstarke Märkte, in denen Deutz seine Stärken und Know-how ausspielen kann.
Nach erfolgtem Closing geht das Projekt nunmehr in die Integrationsphase. Durch den Erwerb von Frerk erwartet Deutz einen zusätzlichen profitablen Umsatz von rund 100 Mio. €. Darauf aufbauend soll der Umsatz des Energy-Geschäfts nach Unternehmensangaben bis 2030 durch organisches und anorganisches Wachstum auf rund 500 Mio. € anwachsen.