Insgesamt ist das erste Halbjahr 2010 bei Deutz gekennzeichnet von der konjunkturellen Erholung. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres konnte Deutz nach eigenen Angaben neue Aufträge im Wert von 659,5 Millionen Euro (H1 2009: 405,9 Millionen Euro) verzeichnen. Die Nachfrage nach Motoren, Serviceleistungen und Ersatzteilen lag damit um 62,5 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.
Ebenfalls gesteigert hat sich der Motorenabsatz. Im ersten Halbjahr 2010 verkaufte Deutz nach eigenen Angaben mit 75.565 Stück rund 25 Prozent mehr Motoren als im Vorjahreszeitraum (H1 2009: 60.497 Stück). Auch beim Umsatz kann Deutz von Quartal zu Quartal kräftigere Zuwachsraten verzeichnen. Konzernweit belief sich der Umsatz auf 534,5 Millionen Euro (H1 2009: 440,5 Millionen Euro).
Nachdem Deutz noch im Vorjahreszeitraum einen Verlust in Höhe von 23,4 Millionen Euro verzeichnen musste, erreichte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2010 ein positives operatives Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) in Höhe von 13,3 Millionen Euro. Maßgeblich für die überaus positive Ergebnisentwicklung waren neben wettbewerbsfähigen Produkten hierbei laut Deutz vor allem die erzielten Effekte aus dem Maßnahmenprogramm »MOVE«, und zwar sowohl auf der Kosten- als auch auf der Ertragsseite.
„Deutz hat die Krise getreu dem Leitmotiv „Neuer Antrieb“ erfolgreich überwunden. Bereits zum vierten Quartal in Folge weist die Nachfrageentwicklung dynamisch nach oben und unsere Produktion zieht weiter an. Wir blicken sehr optimistisch in die Zukunft und können sagen: Wir haben die Trendwende geschafft“, so Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG.