Die Transformation des bestehenden Energiesystems hin zu den erneuerbaren Energien gehört zu den größten Herausforderungen der Gegenwart. Die Biomasse nimmt hierbei eine besondere Stellung ein. Die praktische Einbindung in das bestehende Energiesystem ist jedoch mit vielen Herausforderungen und Fragen begleitet: wie kann die Energieeffizienz verbessert werden, wie lassen sich Nutzungskonkurrenzen umgehen oder Emissionen in Boden, Wasser und in die Luft vermeiden?
Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der DBFZ-Jahrestagung. Neben der Vorstellung wichtiger Forschungsergebnisse stehen in Plenarvorträgen verschiedene „Brennpunktthemen“ aus der Sicht von Politik, Forschung und Wirtschaft im Fokus. In Parallel-Sessions werden diese vertieft und zugleich demonstriert, wie die praktische Umsetzung erfolgt. Nachhaltigkeitsfragen, neue Biokraftstoffe, Biogastrends, Emissionsoptimierung und Bioökonomieprojekte sind nur einige der Themen, zu denen sich in Fachvorträgen und Round-Table Gesprächen intensiv ausgetauscht werden kann. Als Side-Event wird die Programmbegleitung des BMWi-Förderprogrammes „Energetische Biomassenutzung“ an beiden Konferenztagen verschiedene Best-Practice-Beispiele aus ihren Bioenergieprojekten vorstellen.
„Die Jahrestagung des DBFZ will den aktuellen Stand der Bioenergie aus der Sicht der angewandten Forschung vermitteln. Dabei sollen auch die politischen Rahmenbedingungen sowie beispielsweise die Chancen der Bioenergie in einem Bioökonomiesystem der Zukunft zum tragen kommen. Wir freuen uns auf eine interessante und sicherlich auch kontroverse, fachliche Debatte im Rahmen der Konferenz“, so der wissenschaftliche Geschäftsführer des Deutschen Biomasseforschungszentrums, Prof. Dr. mont. Michael Nelles.