Eingesetzt wird eine Aufbereitungsanlage nach dem Prinzip der Druckwechseladsorption (Pressure Swing Adsorption, kurz PSA). Dieses Verfahren zeichnet sich laut Schmack Carbotech durch einen geringen Energieverbrauch, eine effiziente Wärmeauskopplung, sowie eine hohe Methanausbeute aus. Parallel dazu erfolgt die effektive Entfernung von typischerweise in Biogasen aus organischen Reststoffen und Abwässern vorkommenden Spurengasen.
Nach Fertigstellung wird die Anlage nach Unternehmensangaben jährlich knapp 100 Millionen Kilowattstunden Bioerdgas produzieren. Damit soll sie jährlich ca. 5.000 Fahrzeuge mit einer durchschnittlichen Fahrleistung von 20.000 km versorgen können. Ab 2015 kann Stockholm somit laut Schmack Carbotech den Biomethananteil der Stadt auf 50 Prozent steigern.
Die Einsatzstoffe der Anlage stammen aus organischen Abfällen und Fritierfetten aus der Region. Einspeisekapazität der Aufbereitungsanlage liegt laut Schmack Carbotech bei bis zu 1410 Nm³/h Biomethan. Fertigstellung und Inbetriebnahme der Anlage ist nach Unternehmensangaben im ersten Quartal 2015 geplant.