„MF hat im Sinne der Kunden schon immer einen sehr offen Ansatz für den Austausch von Daten gewählt, um es Praktikern, je nach Präferenz und individuellen Anforderungen zu ermöglichen, die wirklich für sie beste Lösung zu wählen und das beste Gesamtpaket effizient zu nutzen,“ kommentiert Bernhard Schmitz, Commercial Manager ATS EAME.
Des Weiteren wird eine neue, von Experten besetzte 24/7-Hotline eingerichtet, die Kunden, angefangen von einfachen Fragen, über anspruchsvolle Aufgaben, bis hin zu konkreten Problemstellungen rund ums Thema Präzisionslandwirtschaft, berät.
„MFs Technologien werden natürlich weiterhin von AGCOs ATS Team unterstützt und sehr gut geschulte Vertriebspartner die Expertise an ihre Kunden weitergeben sowie professionellen Support leisten,“ fügt Schmitz hinzu.
Neben einer erweiterten Kompatibilität mit Systemen von Drittanbietern wird Fuse Technologies auch die Vernetzung innerhalb des Massey Ferguson Produktprogramms vorantreiben und vereinfachen. Das neue TechTouch Bedienterminal der MF Beta, Centora und Delta Mähdrescher ist beispielsweise ein integraler und einheitlicher Bestandteil des Programms. Es ermöglicht eine Vielzahl von Einstellungen, automatisierten Abläufen und Arbeitsschritten, in Abstimmung mit Ertragsmessung, beziehungsweise Ertragskartierung, vorzunehmen oder in entsprechender Abhängigkeit automatisch ablaufen zu lassen. Mit Tech Data Pro können die gewonnenen Daten gespeichert und einfach in die Ackerschlagskartei oder ein Betriebsmanagementprogramm übertragen werden. Parallel dazu werden eine Vielzahl an Technologien, respektive Vorbereitungen serienmäßig ab Werk in die Massey Ferguson Maschinen integriert, wie es zum Beispiel heute schon für das Lenksystem Auto-Guide 3000 bei den Traktoren der Serie MF 8600 der Fall ist.
„In diesem Fall wird die Technologie gleich vollelektronisch integriert, um die Gesamteffizienz der Maschine sicherzustellen und dem Kunden unterm Strich höchste Wirtschaftlichkeit zu bieten, ohne dass er zusätzlichen Aufwand betreiben oder sich damit auseinandersetzen muss“, sagt Campbell Scott, Massey Ferguson Brand Development Manager. „Automatische Lenksysteme sind längst als ausgereifte Technologie zur Ertragssteigerung und Aufwandsmengen-, bzw. Verlustreduzierung anerkannt und die logische Konsequenz ist, dass wir die Technologie bei unseren Hightechprodukten gleich im Serienlieferumfang einrichten, quasi indirekt mit an Bord nehmen, anstatt sie als zusätzliche Option anzubieten“, fügt er hinzu.
Genauso wird auch die Vorbereitung für das AGCOmmand-Telemetriesystem, ein weiteres kostengünstiges aber sehr wertvolles Werkzeug, ab Werk integriert. Mit AGCOmmand können einfachste Daten wie beispielsweise der Spritverbrauch oder Serviceintervalle einfach überwacht und dokumentiert, oder auch komplexere Zusammenhänge analysiert und ausgewertet werden. AGCOmmand ist zudem für eine breite Palette von Produkten anderer Hersteller verwendbar, um die Gesamtrentabilität in der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette zu steigern.
Die Entwicklungsarbeiten für eine neue Generation an MF Bedienterminals, Systemen und Ausstattungsmerkmalen hat längst begonnen. Massey Ferguson Kunden werden von einer nahtlosen Datenübertragung und –auswertung profitieren und bekommen die Möglichkeit, Arbeits- und Applikationspläne mit der Software von Drittanbietern zu erstellen und wieder auf ihre Maschine zu übertragen, um einfach mit weniger Aufwand mehr zu erreichen.