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Fliegl überarbeitet Schwergut-Muldenkipper TMK 200 S Jumbo

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Mit einem neuen Achskonzept hat Fliegl den Tandem-Schwergut-Muldenkipper TMK 200 S Jumbo technisch überarbeitet, um eine höhere Verwindungssteifigkeit und mehr Standsicherheit beim Kippen unter schwierigen Einsatzbedingungen zu erreichen

Das neue Achskonzept des Schwergut-Muldenkippers Fliegl TMK 200 S Jumbo verzichtet serienmäßig auf eine gelenkte Achse und setzt stattdessen auf zwei starre BPW-Bremsachsen mit Trommelbremsen.

Das neue Achskonzept des Fliegl TMK 200 S Jumbo verzichtet serienmäßig auf eine gelenkte Achse und setzt stattdessen auf zwei starre BPW-Bremsachsen mit Trommelbremsen (410 × 120 mm). Nach Angaben von Fliegl reduziert das neue Starrpendelaggregat von BPW mechanische Schwachstellen und sorge zugleich für einen niedrigen Fahrzeugschwerpunkt. Zusammen mit den beiden starren Achsen soll dies die Kippsicherheit erhöhen und eine präzise Spurführung gewährleisten. Für den Straßentransport verfügt der Muldenkipper über eine hydraulisch gefederte, höhenverstellbare Zugeinrichtung für Untenanhängung. Sie dämpft Stöße und Schwingungen während der Fahrt.

Der Fliegl TMK 200 S Jumbo gehört zur Schwergut-Baureihe TMK S, die Modelle mit zulässigen Gesamtgewichten von 13 bis 31 t umfasst. Die Fahrzeuge sind für Einsätze im Tiefbau sowie im schweren Agrarbereich ausgelegt.
Kennzeichnend für die Baureihe ist Fliegl zufolge die Brückenkonstruktion aus hochfesten Stählen. Beim TMK 200 S Jumbo besteht der Muldenboden aus verschleißfestem Sonderstahl der Güte HB 400 bis 450, die Seitenwände aus Feinkornstahl. Diese Materialkombination soll auch bei abrasiven Schüttgütern wie Bruchsteinen oder Schotter eine hohe Formstabilität und Verschleißfestigkeit gewährleisten. Der feuerverzinkte Profi-Rahmen dient dem Korrosionsschutz.

Zur Serienausstattung des Schwergut-Muldenkipper Fliegl TMK 200 S Jumbo gehören eine hydraulische Heckklappe in Schotterklappenausführung, drei im Muldenboden versenkte Zurr-Ösenpaare, eine 2-Kreis-Druckluftbremsanlage mit automatischer lastabhängiger Bremskraftregelung (ALB) sowie ein hydraulischer Stützfuß.

Für die Anpassung an unterschiedliche Einsatzprofile bietet Fliegl verschiedene Ausstattungsoptionen an. Das zulässige Gesamtgewicht lässt sich nach Herstellerangaben auf bis zu 21 t erhöhen (bei 40 km/h und 3 t Stützlast). Neben der serienmäßigen Zugöse sind unter anderem K80- und Piton-Fix-Kupplungen verfügbar. Die Bereifung kann bis zur Dimension 650/50 R 22.5 gewählt werden. Ergänzend stehen LED-Beleuchtung, zusätzliche Umriss- und Positionsleuchten sowie ein Rückfahr- und Kamerasystem mit 7-Zoll-Farbdisplay zur Verfügung.

Quelle: ltm-ME, Bild: Fliegl Agrartechnik GmbH (www.fliegl.com)

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