Die Fliegl Loading Automation kann bis zu vier Steuerkreise fahren. Für Schwingen und Werkzeug gibt es jeweils einen oberen und einen unteren Speicherpunkt. Zu den vordefinierten Abläufen zählen die Greifzangenautomatik und die Werkzeugrückführung in die Null-Stellung. Eine Endlagendämpfung verringert die Geschwindigkeit der Achsen von Schwinge und Werkzeug vor dem Anschlag; das bedeutet weniger Verschleiß an Schaufelkante und Gelenken, weniger Lärm und für den Fahrer weniger Stress.
Zusätzlich lässt sich zum Beispiel beim Arbeiten in niedrigen Gebäuden der Hubbereich automatisch begrenzen (Arbeitsraumbegrenzung).
Die Kombination aus Steuergerät und integrierter Waage schafft nach Herstellerangaben ideale Wiegevoraussetzungen: Die Hubgeschwindigkeit wird automatisch so gewählt, dass das Wiegegut gleichmäßig angehoben wird. Stöße und andere Störfaktoren sollen so das Wiegeergebnis nicht verfälschen können. Möglich machen das die speziellen mechatronischen Hydraulikventile, die bei der FLA statt elektrohydraulischer Ventile zum Einsatz kommen: Sie werden mit einem Schrittmotor angesteuert, wodurch das Ventil wesentlich direkter arbeitet. Bei manueller Bedienung folgt das Werkzeug sofort der Joystickbewegung; im Automatikmodus sind die Fahrten sehr präzise.
Die Fliegl Loading Automation ist nach Unternehmensangabe voll ISOBUS-fähig. Die Datenverarbeitung erfolgt nach ISOBUS-Standard, d.h. die Wiegedaten können per Task-Controller georeferenziert aufgezeichnet, gespeichert und Kunden zugeordnet werden.
Die Fliegl Loading Automation ist weder an ein Schlepper-, noch an ein Frontladerfabrikat, noch an ein bestimmtes ISOBUS-Display gebunden. Die Verwendung von Neigungs- statt Winkelsensoren erhöht zusätzlich die Nachrüstbarkeit des Systems.