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Die neuen ParaLevel Mähdrescher-Modelle der Fendt C-Serie

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Artikel eingestellt am:
01.3.2011, 18:16

Quelle:
AGCO GmbH, Fendt-Marketing
www.fendt.com

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Im Rahmen der SIMA 2011 in Paris gab Fendt bekannt, dass die bisherigen AL-Modelle der Fendt C-Serie zur Erntesaison 2011 durch zwei neue Mähdrescher-Modelle ersetzt werden. Diese vereinen laut Fendt bewährte Dreschwerkstechnologien mit innovativen Neuerungen wie dem einzigartigen Hangausgleichssystem ParaLevel, einem neuen Elektronikkonzept sowie der spritsparenden SCR-Technologie.

Um einen optimalen und gleichbleibenden Durchsatz auch am Hang zu gewährleisten, sind die neuen Modelle der C-Serie, 5275 C PL und 6335 C PL, mit der komplett neu entwickelten ParaLevel-Vorderachse ausgerüstet. Diese ermöglicht nach Herstellerangaben einen Fahrwerksausgleich von bis zu 20 Prozent Hangneigung und soll so auch in hügeligen Regionen eine gleichmäßige Verteilung des Ernteguts auf den Dresch-, Abscheide- und Reinigungssystemen und damit maximale Produktivität und Effizienz garantieren. Das Konzept dieser patentierten Vorderachse basiert auf der Struktur eines Parallelogramms und bietet laut Fendt neben den klassischen Vorteilen eines Fahrwerksausgleichs weitere positive Eigenschaften: So kann der Fahrer zwischen einem Arbeitsmodus und einem Transportmodus wählen. Im Arbeitsmodus wird durch die vergrößerte Außenbreite die Stabilität und Sicherheit in Hanglagen deutlich gesteigert. Im Transportmodus dagegen wird durch das Absenken der Vorderachse die Außenbreite reduziert, so dass selbst mit einer breiten Bereifung (5275 C PL mit 800/65 R 32 unter 3,50 m) die Straßenzulassung garantiert ist. Durch die Verstärkung der Endantriebe wurde nach Herstellerangaben zudem die Stabilität und Zuverlässigkeit der gesamten Vorderachse weiter optimiert.

Das neue C 2000 Terminal mit einem großen 10.5’’-Touchscreen-Farbbildschirm bietet laut Fendt höchsten Komfort bei der Bedienung und Überwachung der Maschine. Durch die Integration in die Armlehne werden Relativbewegungen zwischen dem Fahrer und dem Terminal verhindert. Das Terminal lässt sich sowohl über Touch als auch über Tasten und Drehrad bedienen. So kann der Fahrer selbst entscheiden, wie er seine Einstellungen vornimmt: Schnell und intuitiv über den Touchscreen oder aber bei Unebenheiten oder verschmutzten Fingern über die Tasten und das Drehrad. Alle wichtigen Einstellungen können zudem auch über Kippschalter an der Seitenkonsole gesteuert werden.

Über CAN-Bus-Elektronik ermöglicht das System die komplett automatische Einstellung aller Hauptfunktionen. Der Fahrer muss lediglich am Terminal die Fruchtart auswählen und schon werden automatisch alle dafür erforderlichen Einstellungen wie die Dreschtrommelgeschwindigkeit oder die Dreschkorbeinstellung angepasst. Das Terminal überwacht alle Mähdrescher- und Motorfunktionen und liefert Details zum Status aller Hauptkomponenten sowie Arbeitsparameter. Gleichzeitig beaufsichtigt das System alle wichtigen Wellendrehzahlen, Motor- und Getriebeöltemperaturen und bietet ein komplettes Warn- und Diagnosesystem. Weitere hilfreiche Funktionen des neuen Elektronikkonzepts sind die automatische Anpassung der Haspelgeschwindigkeit an die Fahrgeschwindigkeit sowie ein Sicherheitssystem für das gesamte Dreschwerk.

Ihre Kraft schöpfen die ParaLevel Modelle der C-Serie aus einem 6-Zylinder Motor von AGCO Sisu Power. Mit 8,4, bzw. 7,4 Litern Hubraum, dem CommonRail-Hochdruckeinspritzsystem und der Vier-Ventil-Technik liefern sie eine maximale Leistung von 365 PS (6335 C PL, inklusive Power Boost) bzw. 275 PS (5275 C PL). Auch bei der C-Serie setzt Fendt zur Erfüllung der Abgasnorm der Stufe 3b (Tier IV interim) auf die spritsparende SCR-Technologie, bei der die Abgase mit der Harnstofflösung AdBlue nachbehandelt werden. Damit werden laut Fendt nicht nur die Partikelemission und der CO?-Ausstoß deutlich reduziert, sondern auch der Kraftstoffverbrauch enorm gesenkt. Zudem soll diese Technologie einen optimalen Verbrennungsvorgang und damit ein hervorragendes Dynamikverhalten ermöglichen. Doch nicht nur im Einsatz, sondern auch während der Straßenfahrt setzt Fendt nach eigenen Angaben auf einen geringen Verbrauch. So erreicht der Mähdrescher die Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h bereits bei spritsparenden 1.900 Umdrehungen pro Minute.



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