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Müthing tritt Autonomieverbund 3A bei

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Artikel eingestellt am:
18.11.2023, 7:27

Quelle:
AgXeed B.V.
www.agxeed.com

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Wie der Landtechnik-Autonomieverbund 3A mitteilt, ist die Müthing GmbH & Co. KG dem herstellerübergreifenden Projekt als vierter Partner beigetreten. Die Praxiserprobung der durch 3A entwickelten Technologie für die hochautomatisierte bis autonome Feldbearbeitung im Mulchereinsatz sei bereits angelaufen.

Der herstellerübergreifende, offene Ansatz von 3A – ADVANCED AUTOMATION & AUTONOMY stoße auf breites Interesse bei nationalen und internationalen Herstellern. Mit Müthing als einem der führenden europäischen Anbieter von Mulchtechnik tritt nun ein weiteres Mitglied dem 3A Autonomieverbund bei.

„Neben der Bodenbearbeitung und Aussaat bietet sich auch das Ernterestmanagement für die hochautomatisierte bis autonome Planung und Durchführung an“, erklären die 3A Entwicklungspartner. „Wie bei allen Entwicklungen des Autonomieverbunds stehen dabei die Entlastung des Bedieners und die Erzielung einer gleichbleibend hohen Arbeitsqualität im Vordergrund, indem wiederkehrende Prozesse vollständig autonom ablaufen.“

Bereits heute könne das teilautonome Ernterestmanagement mit einem herkömmlichen Mulcher erfolgen, wobei die Bedienenden die Überwachung von Anbaugerät und Arbeitsqualität verantworten. Der nächste Schritt ist die vollautonome Prozessplanung, -durchführung und -überwachung samt Dokumentation. Müthing hat dafür einen elektrifizierten Mulcher entwickelt, der dank Sensorik Störungen erkennt und über die 3A Schnittstelle mit dem AgBot oder dem mit einer AgXeed Box ausgerüsteten Traktor kommuniziert. Dadurch werde sichergestellt, dass der Arbeitsprozess innerhalb der vorgegebenen Randparameter störungsfrei und mit der gewünschten Arbeitsintensität und Arbeitsqualität verläuft. Zu den erfassten technischen Parametern gehören eine Temperatur- und Leistungserfassung des elektrischen Mulcherantriebs, die Überwachung von Schlupf und Drehzahlschwankungen am Riemenantrieb sowie eine Schwingungsüberwachung. Bei übermäßigen Vibrationen oder anhaltender Überlastung des Antriebs wird die autonome Einheit gestoppt und die Bedien-Person informiert. Durch intelligente Steuerung und die konsequente Anpassung an die vorherrschenden Arbeitsbedingungen sollen autonome Einheiten darüber hinaus zukünftig die Fahrgeschwindigkeit automatisch an die Biomassemenge anpassen.

Weitere Unternehmen haben nach Verbundsangaben bereits Interesse bekundet, dem 3A Verbund beizutreten und mit den Gründungspartnern erste Gespräche aufgenommen.

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