Wie bei den starren TERRADISC Kurzscheibeneggen gibt es auch bei den neuen klappbaren 3-Punkt-Maschinen und den gezogenen Varianten das neue Twin-Arm-System mit jeweils zwei auf einer breiten Klemmschale getragenen Hohlscheiben, das durch eine große Klemmlänge für mehr Stabilität und eine konstante Scheibenschrägstelllung auch bei schweren Böden sorgen soll.
Weitere Merkmale der neuen Modelle sind der um rund 13 Prozent auf 580 mm erhöhte Scheibendurchmesser bei gleichzeitig erhöhter Scheibendicke sowie die serienmäßig hydraulische Tiefeneinstellung mit Fixierung der Arbeitstiefe mittels Einschwenkclips. Hinzu kommt die wartungsfreie Scheibenlagerung mit am Scheibenträger verschraubten Lagerbolzen und großem, zweireihigem, dauergeschmierten Schrägkugellager mit Kassettendichtung, die mechanisch mit einem Blechtopf geschützt ist.
Die äußeren Scheiben sind, für eine saubere Anschlussfahrt, in der Tiefe einstellbar. Serienmäßig sind alle neuen klappbaren 3-Punkt-Maschinen und den gezogenen Varianten der Pöttinger TERRADISC Scheibeneggen mit Randblechen ausgerüstet. Ein Prallstriegel mit tangentialen, 14 mm starken Zinken kann optional montiert werden.
Die wesentliche Neuheit bei der gezogenen TERRADISC T ist das Fahrwerk, das in der Arbeitsstellung über den Nachläufer nach vorne geklappt wird. Der Schwerpunkt des Fahrwerkes sitzt vor dem Nachläufer und bringt somit weiteres Gewicht auf die Scheibenwerkzeuge. Dieser Vorteil spiegelt sich laut Pöttinger auch beim Arbeitseinsatz wider, da die Maschine durch diese Fahrwerksverlagerung nach vorne bei unterschiedlichen Bodentypen oder Einsatzverhältnissen extrem ruhig laufen soll. Die Maschine schluckt, so Pöttinger, sozusagen jede Unebenheit am Acker. Am Vorgewende läuft die Maschine am Nachläufer.
Auf der Agritechnica 2013 zeigt Pöttinger die neuen klappbaren 3-Punkt-Maschinen und die neuen gezogenen Varianten der TERRADISC Kurzscheibeneggen sowie weitere Neuheiten in Halle 27, Stand C30.