Als Ketten-Dungstreuer bezeichnet Fliegl alle Dungstreuer, bei denen das Streugut mittels Kratzboden und nicht per Abschiebe-Technik zum Streuaggregat transportiert wird. Im Falle des KDS 80 Tiefbett findet ein Kratzboden mit zwei Flachgliederketten Verwendung. Die Mulde mit nach Herstellerangaben etwa 7,5 m³ Volumen hat Fliegl in Tiefbett-Bauweise ausgeführt. Die Räder befinden sich demnach seitlich der Streuermulde. Das sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt der Maschine und so für hohe Fahr- und Hangstabilität, wodurch der KDS 80 Tiefbett für den Einsatz in alpinen Regionen und Hanglagen prädestiniert ist. Ein weiterer Vorteil ist die insgesamt niedrige Bauhöhe des Tiefbettstreuers, die Fliegl bei Bereifung der Dimension 550/45-22,5 mit lediglich 2.100 mm angibt. Das Beladen des Dungstreuers mit kleineren Frontlader-Traktoren oder Hofladern sollte dadurch problemlos möglich sein.
Der Fliegl Stalldungstreuer KDS 80 Tiefbett ist mit dem Streuaggregat „Junior“ mit zwei stehenden Walzen ausgestattet. Die Walzen haben nach Herstellerangaben einen Durchmesser von 755 mm und eine Höhe von circa 1.800 mm. Sie sollen für eine optimale Materialzerkleinerung und gleichmäßige Querverteilung bei Streubreiten von bis zu 11 m sorgen.
In Verbindung mit der bereits erwähnten Bereifung in der Größe 550/45-22,5 stattet Fliegl den neuen Stalldungstreuer mit Rückmatik-Auflaufbremse aus. Werden größere Bereifungsvarianten gewählt – etwa 18.4–34 oder 710/50 R 26.5 –, ist eine 2-Kreis-Druckluftbremse obligatorisch. In Verbindung mit der Druckluftbrems-Anlage ist dann optional statt der Oben- auch eine Untenanhängung möglich.